Helgoländer Museum nach Umbau wiedereröffnet.

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Helgoländer Museum nach Umbau wiedereröffnet.

Schon von weitem fallen die Hummerbuden im Museumshof auf. Auch das Museum Helgoland hat nicht nur farblich einige Veränderungen erfahren.

Das Museum Helgoland ist wiedereröffnet.

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Pünktlich zur Sommersaison hat das Museum Helgoland nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder geöffnet. Laut Museumsleiter Jörg Andres hat man die Schließungszeit genutzt, um die Ausstellung komplett umzubauen und neu zu strukturieren. “Es war nur eine Frage der Zeit.”

Das Museum sei vor mehr als 20 Jahren gegründet worden, eine Sammlung sei sorgfältig aufgebaut worden. “Und wie bei vielen Heimatmuseen wird sie zunehmend überfüllt, mit immer mehr Gegenständen, und sie wird auch zunehmend unsortiert.” Deshalb war es für Andres wichtig, nach so langer Zeit etwas zu tun. Andres erklärte, dass die Renovierung schon seit einiger Zeit geplant war. Sie wurde nun in der Corona-Zeit durchgeführt. Seit dem 29. Mai ist das Museum wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Traditionelle Kleidung, eine Hummerbude und ein Boot

Alle Exponate des Museums wurden entfernt und eingelagert. Die Wände erhielten eine neue Farbgestaltung. Eine Horizontlinie verbindet die vielen Themen und nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Geschichte der Insel. Die Hummerbude und das Börteboot sind ebenso zu sehen wie Helgoländer Trachten und “Inselköpfe”. Laut Andres ist es eine Reise durch die Geschichte der Insel, die in der Zukunft enden wird. So wird Helgolands Weg zu einem Wasserstoffdrehkreuz “in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft” dokumentiert.

Die Geologische Abteilung zeigt im Untergeschoss des Museums Gegenstände, die alle auf Helgoland gefunden wurden. In der Schau dienen Leuchtkästen mit Bildern von Franz Schensky, einem Helgoländer und Pionier der Schwarz-Weiß-Fotografie, als visuelle Raststätten. Schenskys Bilder, der in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden wäre, werden ebenfalls in einer Sonderschau präsentiert.

Thematisch steht die “Lange Anna” im Mittelpunkt.

Der ikonische Felsen “Lange Anna” ist erstmals ein thematischer Schwerpunkt der Ausstellung. “Wir dachten, dass es schon seit 20 Jahren da draußen ist und gar nicht ins Museum gehört”, so Andres weiter. “Wir haben aber festgestellt, dass die Lange Anna das beliebteste Thema bei Helgoland-Touristen ist.” Deshalb sei ihr auch eine ganze Wand gewidmet worden.

Im Museumshof sind auch die Hummerbuden wieder aufgebaut worden. Jeder Stand widmet sich einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel dem Kinderbuchautor James Krüss oder… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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