FAO Food Price Index erreicht Drei-Jahres-Hoch im Jahr 2020, Anstieg um 3,1 Prozent für das Gesamtjahr

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ROM, 7. Januar (Xinhua) – Die Welternährungspreise endeten 2020 mit einem Anstieg von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtete die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Donnerstag.

Die Preise stiegen im Dezember gegenüber November um 2,2 Prozent und markierten damit einen siebten Monat in Folge, angeführt von Milchprodukten und Pflanzenölen, so die FAO.

Der FAO-Lebensmittelpreisindex lag im gesamten Jahr 2020 mit durchschnittlich 97,9 Punkten auf dem höchsten Stand seit drei Jahren, obwohl er immer noch mehr als 25 Prozent unter seinem Allzeithoch von 2011 liegt.

Die Milchpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat um 3,2 Prozent, was auf die weltweit steigende Nachfrage zurückzuführen ist, die auf Bedenken hinsichtlich trockenerer und wärmerer Bedingungen bei der Milchproduktion in Ozeanien sowie auf eine höhere Nachfrage in Westeuropa zurückzuführen ist, heißt es in dem Bericht.

Pflanzenöle legten im Dezember um 4,7 Prozent zu, nach 14,5 Prozent im November. Die FAO sagte, die Hauptschuldigen seien ein Rückgang der Palmölvorräte, steigende Exportzölle in Indonesien und Arbeitsprobleme in Argentinien. Der Subindex war der größte Motor des gesamten Jahres und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 19,1 Prozent.

Getreide und Getreide, die größte Komponente des Gesamtindex, stiegen im Dezember um 1,1 Prozent, basierend auf Spekulationen, dass die Weizenproduktion in Nord- und Südamerika sowie in Russland schrumpfen könnte. Für das Gesamtjahr stiegen die Preise um 6,6 Prozent.

Die Fleischpreise stiegen im Dezember um 1,7 Prozent, was auf die höhere Nachfrage in vielen Märkten, insbesondere aus dem Nahen Osten, zurückzuführen war, obwohl die Preise für das Gesamtjahr um 4,5 Prozent zurückgingen.

Der einzige Subindex, bei dem die Preise im Dezember fielen, war Zucker, der nach einem starken Anstieg im November um 0,6 Prozent einbrach. Für das Gesamtjahr stiegen die Zuckerpreise laut FAO aufgrund der gestiegenen Nachfrage aus China und Indonesien um 1,1 Prozent.

Der monatliche FAO-Lebensmittelpreisindex basiert auf den weltweiten Preisen für 23 Lebensmittelkategorien, die die Preise für 73 verschiedene Produkte im Vergleich zu einem Basisjahr abdecken. Der nächste Index soll am 4. Februar 2021 veröffentlicht werden. Enditem

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