Eine vierte Pandemiewelle steht vor der Tür: Reisende sollten wegen der Delta-Variante vorsichtig sein, so die American Medical Association.

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Eine vierte Pandemiewelle steht vor der Tür: Reisende sollten wegen der Delta-Variante vorsichtig sein, so die American Medical Association.

Die Coronavirus-Delta-Variante breitet sich schnell aus. Urlaubern wird geraten, die betroffenen Risikogebiete nicht zu besuchen, so die Bundesärztekammer. Das Robert-Koch-Institut hat eine Liste von Ländern zusammengestellt, die gemieden werden sollten.

Vorsicht bei Reisen: Eine Ärztekammer warnt vor der Delta-Variante.

Was Besucher häufig falsch machen

Die Bundesärztekammer warnt davor, Urlaubsorte zu besuchen, in denen die ansteckendere Delta-Form des Coronavirus verbreitet ist. Präsident Klaus Reinhardt sagte der Funke Mediengruppe: “Reisen in Orte, die stark von der Delta-Variante befallen sind, sollten vermieden werden.”

Er räumte ein, dass Urlaub nach den Strapazen der vergangenen Monate für das seelische Gleichgewicht vieler Menschen wichtig sei. “Voraussetzung ist aber, dass man sich auch im Urlaub an die Hygienevorschriften hält.”

Die Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde, breitet sich derzeit rasant in der ganzen Welt aus. Es wird angenommen, dass sie wesentlich ansteckender ist als alle anderen bekannten Varianten.

Botswana, Brasilien, Eswatini, Indien, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Nepal, Sambia und Simbabwe gehören zu den 14 Nationen, die das Robert-Koch-Institut mit Stand vom 18. Juni als “Virus-Variantengebiete” identifiziert hat. Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay, Uruguay. Es gibt auch andere Regionen, in denen die Delta-Variante Probleme bereitet, zum Beispiel in Lissabon oder Moskau.

Reinhardt stimmte den Prognosen der meisten Experten zu, dass sich auch hierzulande mittelfristig die Delta-Variante gegenüber der Alpha-Mutante durchsetzen wird. Auch ist davon auszugehen, dass die Zahl der Infektionen zum Ende des Sommers saisonal bedingt wieder ansteigen wird.

Ob es in Deutschland zu einer vierten Welle der Pandemie kommen wird, hängt maßgeblich vom Verlauf der Impfkampagne ab. Außerdem wird erwartet, dass es selbst bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen zu weniger schweren Krankheitsverläufen kommen wird, da vor allem gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen und Vorerkrankte, durch die Impfung besser geschützt sind. Er riet daher allen Erwachsenen, Impfangebote wahrzunehmen und auch die notwendigen Zweitimpfungen rechtzeitig vorzunehmen.

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