Die Hauptreisezeit hat begonnen, und die Erklärungen für Mautverstöße in Österreich sind nicht hilfreich.

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Die Hauptreisezeit hat begonnen, und die Erklärungen für Mautverstöße in Österreich sind nicht hilfreich.

Auch wenn die Strecke nur wenige Kilometer beträgt, braucht jeder, der auf einer österreichischen Autobahn unterwegs ist, eine Vignette. Eine Ausrede, auch wenn sie auf den ersten Blick plausibel erscheint, nützt nach einem Verstoß nur bedingt.

Ausreden sind in Österreich nutzlos, wenn es um Mautverstöße geht.

Was Besucher häufig falsch machen

Unterwegs in Österreich auf mautpflichtigen Straßen: Wenn Sie ohne legale Vignette am Auto angehalten werden, sollten Sie nicht versuchen, sich mit Ausreden aus der kostspieligen Bredouille zu befreien. Viele typische Gründe entlocken den Kontrolleuren nicht einmal ein müdes Lächeln”, so der ADAC, der zu Beginn der Sommerreisesaison eine Liste mit den häufigsten Ausreden veröffentlicht hat.

Zu den häufigsten Begründungen der Mautpreller gehören demnach “Ich wusste nichts von der Vignettenpflicht in Österreich”, “Das Navigationssystem hat mich auf die Autobahn geführt” und “Ich muss bald ins Krankenhaus”. Auch die Behauptung “Das ist nicht mein Auto” ist laut ADAC unter den Top Ten der meistgenutzten Ausreden.

Der Automobilclub weist darauf hin, dass in der Alpenrepublik eine Pkw-Jahresvignette 92,50 Euro kostet. Das “Pickerl” gibt es für 27,80 Euro für zwei Monate und 9,50 Euro für zehn Tage. Für Vielfahrer, die ab August regelmäßig in Österreich unterwegs sind, lohnt sich der Kauf einer Jahresvignette nicht mehr.

Laut ADAC gab es im Jahr 2020 in Österreich 192.400 Mautverstöße. Fast ein Drittel der betroffenen Fahrzeuge (30,3 Prozent) stammte aus Deutschland. Dann ist eine 120-Euro-Ersatzmaut oder ein Bußgeld von 300 Euro oder mehr fällig.

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Die Vignette zeigt die ASFINAG, eine österreichische Autobahngesellschaft.

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