Der Trottellummen-Sprung von der Klippe ins Meer hat auf Helgoland begonnen.

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Der Trottellummen-Sprung von der Klippe ins Meer hat auf Helgoland begonnen.

Jedes Jahr Mitte Juni wird Helgoland Zeuge eines einzigartigen Schauspiels: Trottellummenküken springen von einem 40 Meter tiefen Trottellummenfelsen zu ihren Eltern ins Meer. Das Naturwunder ist noch ein paar Wochen zu sehen.

Helgolands Trottellummen-Sprung hat begonnen.

Am 10. Juni wird es eine partielle Sonnenfinsternis geben.

Sie springen wieder: Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland springen derzeit Trottellummen-Küken von bis zu 40 Meter hohen Klippen, um sich ihren Eltern im Meer anzuschließen.

Das Naturschauspiel wird voraussichtlich noch bis Mitte Juli andauern, so Elmar Ballstaedt, ornithologischer Schutzgebietsbetreuer des Vereins Jordsand auf Helgoland, denn viele Trottellummen-Paare haben wegen des kalten Frühjahrs erst später mit dem Brüten begonnen. Da einige Trottellummen ihre Eier noch nicht ausgebrütet haben, sind einige der Jungtiere noch sehr klein, während andere schon sprungbereit sind.

Die Jungvögel, die etwa drei Wochen alt sind, springen vom Trottellummenfelsen direkt ins Meer oder auf den Boden, je nachdem, wo sie starten. Obwohl sie noch nicht fliegen können, können sie dank ihrer Fettpolsterung und ihres leichten Knochenbaus Sprünge von bis zu 150 Metern unbeschadet überstehen. Das ist immer noch viel höher als die Klippen von Helgoland. Das Ziel des Sprungs ist es, ihre Eltern im Wasser zu erreichen, wo sie sie leichter füttern können. Das ist ein großer Fortschritt für die kleinen Vögel.

Manche Tiere versuchten tagelang, bis sie sich trauten, so Ballstaedt. Helfer bringen die Küken auf den richtigen Kurs, nachdem sie hinter der Küstenschutzmauer gelandet sind und das Meer aus eigener Kraft nicht mehr erreichen können.

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Lummentage

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