Unfall in Nairobi: Opfer des Runka Sacco Van-Crashs berichten von ihrem Horror
Am späten Abend des 31. Januar 2026 wurde Nairobi Zeuge eines verheerenden Unfalls, als ein Van der Runka Sacco auf der vielbefahrenen Straße bei City Primary School von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Zeugen berichten von einem Moment des Schocks und der Angst, als die Fahrt, die ursprünglich zur Wahl der KUPPET-Vertreter führte, in ein blutiges Chaos umschlug.
Die dramatischen Momente des Unfalls
„Plötzlich waren wir auf dem Kopf“, erinnert sich eine Überlebende, die derzeit im Kenyatta National Hospital behandelt wird. Diese Schilderung stammt von einer der 14 Personen, die es nach dem dramatischen Vorfall in Nairobi schafften, mit dem Leben davonzukommen. Bei dem Unfall starb eine Lehrerin, die sich auf dem Weg zur Wahl befand. Der Van war auf der Mombasa Road unterwegs, als der Fahrer, offenbar in Eile, in einen gefährlichen Überholvorgang geriet und schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug durchbrach die Leitplanke und überschlug sich.
„Der Fahrer fuhr viel zu schnell. Wir haben ihm gesagt, er solle langsamer fahren, aber er hörte nicht auf uns“, erzählt Jane Wanjiku, eine weitere Lehrerin, die sich bei dem Vorfall das Handgelenk brach. „Dann knallte es und wir flogen durch die Luft.“ Ein kurzer Moment des Schreckens verwandelte sich schnell in ein Szenario des Überlebens, als Passanten und Kollegen die Opfer aus dem Wrack befreiten.
Gefährliche Zustände im öffentlichen Verkehr
Der Unfall hat neue Fragen zur Sicherheit öffentlicher Verkehrsmittel aufgeworfen. Trotz früherer Disziplinarmaßnahmen gegen die Runka Sacco, die im Rahmen von Verkehrskontrollen mehrfach ins Visier geraten war, bleiben die Fahrzeuge auf den Straßen. Passagiere und Zeugen fordern eine dringende Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen, vor allem in den stark frequentierten Bereichen von Nairobi. „Wie konnte ein solches Fahrzeug bei Stoßzeiten auf einer so belebten Straße fahren?“, fragt sich ein fassungsloser Beobachter.
Die Aufregung unter den Lehrern ist groß. „Wir bauen dieses Land auf, doch das geringste, was wir verlangen können, ist, sicher nach Hause zu kommen“, sagt Wanjiku aus ihrem Krankenhausbett. Noch immer hat das Ministerium für Bildung keine Stellungnahme abgegeben, und die Lehrer erwarten mehr als nur finanzielle Entschädigung. Sie fordern, dass ihre Sicherheit künftig garantiert wird, besonders bei der täglichen Fahrt zu ihren Arbeitsplätzen.
Der Unfall hat viele betroffen gemacht, besonders die Familien der Opfer, die nun in den Krankenhauswarten auf Nachrichten warten. Es ist ein dunkles Kapitel für Nairobi und eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass in Kenia der Weg zur Arbeit oft der gefährlichste Ort sein kann.