Midsize-SUV: Tschechische E-Offensive: Der Skoda Enyaq wird unter die Lupe genommen.

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Midsize-SUV: Tschechische E-Offensive: Der Skoda Enyaq wird unter die Lupe genommen.

Skoda wird derzeit vom Boom der E-Mobilität eingeholt. Die VW-Tochter bringt nach dem Umbau des CitiGo ihr erstes Auto aus dem modularen Elektrobaukasten des Konzerns auf den Markt und macht dem Mutterkonzern das Leben schwer.

Tschechische E-Offensive: Der Skoda Enyaq wird im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

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Jetzt ist auch Skoda mit von der Partie: Die Tschechen sind die zweite Marke des VW-Konzerns, die ein SUV aus dem modularen Elektrobaukasten der Großfamilie konstruiert: Er ist größer als der VW ID4, Mercedes’ EQA und Opels Mokka E. Seit Ende April ist er als Enyaq auf dem Markt, die Preise beginnen bei 33.800 Euro.

Alles ist neu, aber es ist auch vertraut.

Der Enyaq, benannt nach dem keltischen Begriff “Enya” (was so viel wie “Quelle des Lebens” bedeutet), zeigt eine für Skoda innovative und zugleich vertraute Designsprache. Er hat ein ausgeprägtes, kantiges Design, das dem des Verbrennungsmotors ähnelt, aber durch den geschlossenen Kühler und das abfallende Heck glatter und schnittiger wirkt. Die Ingenieure arbeiteten auch daran, den Luftwiderstand in ihrem Streben nach maximaler Reichweite zu reduzieren. Der frühere Stil ist fast Geschichte, wenn man den Kühlergrill bestellt, der gegen Aufpreis mit LED-Elementen beleuchtet wird. Auf der gleichen Plattform arbeiten die Tschechen auch an einem Coupé, das im nächsten Jahr noch mehr Klasse auf die Straße bringen soll.

Auch im Innenraum haben die Tschechen den Spagat zwischen bewährtem Handling und frischer Atmosphäre geschafft. Während die Muttermarke VW die Kunden mit zu vielen Sensorfeldern und einem Schaltknauf neben dem Tacho herausfordert, gibt es im Skoda noch eine erfreuliche Anzahl von Schaltern und Knöpfen rund um die digitalen Instrumente und den großen Touchscreen. Das Infotainment im Lenkrad oder die Klimasteuerung in der Mittelkonsole sind noch analog – und damit auch dann leicht zu bedienen, wenn die Augen dem Verkehr folgen. Und selbst wenn man nur zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang wechseln muss, ist der deutlich geschrumpfte Schalthebel immer noch zwischen den Sitzen installiert.

Mehr Platz, aber kein Ein-Pedal-Gefühl

Ganz neu ist dagegen das Raumgefühl im ersten dezidiert elektrischen Skoda. Weil die Elektrik im Boden verschwindet und die Achsen weit nach außen rücken, hat der Enyaq einen Radstand von 2,77 Metern bei einer Länge von nur 4,65 Metern. Das Ergebnis ist vor… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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