Marder-Heimkuren stehen auf dem Prüfstand, wenn es darum geht, Fraßschäden zu verhindern.

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Marder-Heimkuren stehen auf dem Prüfstand, wenn es darum geht, Fraßschäden zu verhindern.

Steinmarder lassen sich nur ungern aus dem Motorraum von Autos ziehen, nachdem sie sich daran gewöhnt haben. Welche Naturheilmittel sind gegen die Tiere wirksam?

Die Wirksamkeit von Marder-Hausmitteln wird auf den Prüfstand gestellt.

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Viele Autofahrer sind besorgt über Marderbisse. Eine Vielzahl von Hausmitteln behauptet, die kleinen Ratten aus dem Motorraum fernzuhalten. Aber helfen sie wirklich? Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hat zu einigen von ihnen Stellung genommen und kommt zu dem Schluss, dass nicht alle funktionieren und von anderen abzuraten ist.

Chili: Für Raubtiere sind frisch aufgeschnittene Chilischoten oder Chilipulver äußerst unangenehm. Es funktioniert, die Schote oder das Pulver im Motorraum zu verteilen. Der Duft verblasst jedoch nach kurzer Zeit und muss nach jeder Fahrt neu aufgetragen werden.

Raubtiere sollen durch den Geruch von Hunde- oder Katzenfell abgeschreckt werden. Steinmarder hingegen sind laut AvD so schlau, dass sie trotz des Haardepots im Motorraum schnell feststellen, dass keine Hunde oder Katzen in der Nähe sind.

Urin-Dusche: Selbst Marder finden ein mit menschlichem Urin getränktes Auto abstoßend, und Experten haben die lang anhaltende Verfolgungswirkung des Urinsteins nachgewiesen. Für den Motor hingegen ist Urin nicht förderlich: Es besteht die Möglichkeit eines Motorschadens, so der Fahrzeugclub.

Mottenkugeln oder Toilettensteine: Die Aufbewahrung von Mottenkugeln oder Toilettensteinen in Leinensäcken soll Marder fernhalten. Laut AvD ist der Erfolg der Methode jedoch fraglich. Außerdem sollten die Beutel wegen der Brandgefahr so schnell wie möglich vor der Fahrt entfernt werden. (tmn)

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