Gemischte Bewertungen für den Start von Code Vein 2 und Eldeguard
Die ersten Wochen des Jahres 2026 haben für Fans von Action-RPGs und Fantasy-Multiplayer-Games einiges zu bieten. Zwei mit Spannung erwartete Titel – Bandai Namcos Code Vein 2 und das neu umbenannte Eldeguard – haben auf Steam für viel Aufsehen gesorgt. Doch trotz der hohen Erwartungen zu Beginn ihrer Veröffentlichung, haben die ersten Reaktionen der Spieler gemischte Bewertungen und technische Kritik hervorgebracht, die die Entwickler unter Druck setzen.
Code Vein 2 landete mit einer erheblichen Portion Vorfreude, besonders bei den Fans des ersten Teils, die das einzigartige, anime-inspirierte Design und die hektischen Souls-ähnlichen Kämpfe schätzten. Bereits vor dem offiziellen Release am 29. Januar 2026 erhielten die Spieler, die das Spiel vorbestellten, einen 72-stündigen Vorsprung, um sich in das Spiel zu stürzen. Doch zum 27. Januar war das Feedback auf Steam gemischt. Das Spiel hat eine „Gemischte“-Bewertung erhalten, was einen starken Unterschied zum ersten Code Vein darstellt, das immer noch mit „Sehr Positiv“ ausgezeichnet ist.
Performanceprobleme prägen den Start
Die technischen Probleme scheinen das Hauptanliegen der Spieler zu sein. Ein Kommentar auf Steam beschreibt das Spiel als „eines der am wenigsten optimierten Spiele, die ich je gespielt habe“, während ein anderer Spieler die mangelnde Leistung als „Geldverschwendung“ bezeichnete. Trotz dieser negativen Stimmen gibt es auch Berichte von Spielern, die das Spiel trotz der technischen Mängel genießen. Ein Spieler lobte: „Code Vein war eines meiner Lieblings-Souls-Spiele, und das ist bereits eines der besten Spiele, die ich im letzten Jahr gespielt habe.“ Die unterschiedlichen Erfahrungen der Spieler spiegeln sich in der „Gemischten“-Bewertung wider, die sowohl das Potenzial als auch die Mängel des Spiels widerspiegelt.
Während der erste Code Vein-Teil eine breite Fanbasis fand, die das Spiel für seine packende Story und das anspruchsvolle Gameplay lobte, haben die Entwickler von Code Vein 2 mit technischen Pannen zu kämpfen, die die Spielererfahrung trüben. Der Start dieses Nachfolgers erinnert daran, wie wichtig es ist, ein Spiel vor dem Launch gründlich zu testen und zu optimieren.
Ein weiteres bemerkenswertes Spiel, das in den ersten Tagen des Jahres für Aufmerksamkeit sorgte, ist Eldeguard. Dieses „Mini-MMO“, das Elemente von PvPvE-Kämpfen und Bossjagden kombiniert, hat ebenfalls gemischte Kritiken erhalten. Ursprünglich unter dem Titel Legacy: Steel and Sorcery veröffentlicht, erlebte das Spiel im Januar 2026 eine komplette Umbenennung und brachte viele Spieler mit dem neuen Namen Eldeguard in die Arena. Doch der Wechsel hat die bestehenden technischen Mängel nicht ausgemerzt.
Das Spiel, das sich stark an Titel wie Elden Ring und Highguard orientiert, lässt die Spieler gegen eine Vielzahl von 32 mächtigen Bossen antreten, während sie sich gleichzeitig gegen andere Spieler verteidigen müssen. Trotz einer breiten Fanbasis und vielversprechendem Gameplay liegt die Bewertung von Eldeguard zum 27. Januar bei 69 % Positiv – nur knapp entfernt von einer offiziellen „Positiv“-Bewertung. Spieler berichten von „Performance-Problemen“ und bemängeln, dass das Spiel „immer noch die gleichen Probleme wie der Vorgänger“ aufweise, was auf eine unzureichende Optimierung hinweist.
Wie bei Code Vein 2 gibt es auch bei Eldeguard Stimmen, die das Spiel trotz der Mängel schätzen. Ein Spieler äußerte sich positiv: „Das Spiel hat Potenzial, aber es braucht definitiv noch viel Arbeit.“ Doch die negativen Bewertungen überwiegen, was das allgemeine Feedback trübt.
Beide Spiele haben noch Zeit, sich zu verbessern, insbesondere durch Patches und Updates, die in der Regel bei der Veröffentlichung eines Spiels in der Frühphase notwendig sind. Die Herausforderung bleibt jedoch, dass in einem gesättigten Markt mit hohen Erwartungen und wenig Geduld die ersten Eindrücke entscheidend sind. Spieler zeigen sich bereit, den Entwicklern Zeit zu geben, aber nicht unendlich lange. Wie ein Eldeguard-Reviewer erklärte: „Ich will, dass das Spiel Erfolg hat, aber momentan ist es für mich weder spaßig noch unterhaltsam.“
Die Entwickler von Code Vein 2 und Eldeguard stehen nun vor der Herausforderung, die technischen Probleme zu beheben und das Vertrauen der Spieler zurückzugewinnen. Die kommenden Updates werden entscheidend dafür sein, ob die Spiele in der Gaming-Community langfristig bestehen können oder ob sie als Warnung vor unvollständigen Releases in Erinnerung bleiben.
Die ersten Wochen von 2026 haben damit ein klares Bild gezeichnet: Ein gutes Spielkonzept allein reicht nicht aus. Die Ausführung ist genauso wichtig, und für Code Vein 2 und Eldeguard steht noch viel Arbeit bevor, um sich von den ersten Rückschlägen zu erholen.