„Es ist ein Fluch“: Vihiga-Familie von dreifacher Tragödie und steigenden Arztrechnungen erschüttert
Eine Familie aus Vihiga steht vor dem Ruin, nachdem sie innerhalb von zehn Monaten zwei Geschwister verloren hat und die Mutter schwer erkrankt ist. Die Gemeinde spricht von einem „Fluch“, während die Familie verzweifelt um Hilfe bittet.
Für Sarah Vihenda hat das Jahr 2026 keinen Neuanfang gebracht, sondern eine unaufhörliche Lawine aus Trauer, die ihre Familie zu begraben droht.
In der kleinen Gemeinde Kaimosi kämpft die Familie mit dem Verlust zweier Geschwister und der kritischen Erkrankung ihrer Mutter – alles innerhalb eines Zeitraums von nur zehn Monaten. Die tragischen Ereignisse haben Besorgnis in der Gemeinde ausgelöst, die von einem „Fluch“ spricht, der über der Familie liegt.
Die Zeitachse des Leids
Die Tragödie nahm ihren Anfang im März 2025, als Sarahs ältere Schwester nach einem langen Kampf gegen Krebs verstarb. Der emotionale und finanzielle Schock dieses Verlusts war kaum überwunden, als die Mutter ebenfalls schwer erkrankte und mehrere teure Krankenhausüberweisungen erforderlich wurden. Doch das neue Jahr brachte keine Erleichterung.
Am 3. Januar 2026, während Sarah ihrer kranken Mutter Tee ins Krankenhaus brachte, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, der sie mit einem Rückenbruch zurückließ. Sie war gezwungen, ihre geplante Neurochirurgie im Januar nicht wahrzunehmen, da sich die Situation zu Hause dramatisch zuspitzte.
Der letzte Schlag kam am Sonntag, dem 25. Januar, als die Familie die erschütternde Nachricht erhielt, dass ihr jüngerer Bruder, ein Student am Friends College in Kaimosi, bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Musasa Junction sofort ums Leben gekommen war.
Nachdem sie vom Tod ihres Sohnes erfahren hatte, brach die kranke Mutter zusammen und musste in die Intensivstation des Kapsabet County Referral Hospital gebracht werden, wo sie sich in einem kritischen Zustand befindet.
„Wir sind überwältigt“
„Ich weiß nicht, wo ich hinschauen oder wen ich anrufen soll“, sagte Sarah aus ihrem Krankenbett, ihre Stimme zitterte vor Schmerz. „Wir haben meine Schwester beerdigt, jetzt liegt mein Bruder im Leichenschauhaus, ich kann nicht laufen, und meine Mutter kämpft um ihr Leben. Es fühlt sich an, als ob die Welt zu Ende ist.“
Die Gemeinde in Vihiga hat eine dringende Hilfsaktion gestartet. Die Familie ist mit Arztrechnungen von über 1,5 Millionen KES konfrontiert, während nun auch die Beerdigungskosten für den Bruder hinzukommen. Lokale Kirchenführer fordern dringend psychologische und finanzielle Unterstützung und warnen davor, dass die verbleibenden Familienmitglieder kurz davor stehen, vollständig zusammenzubrechen.