Der Rat des Tüv: Wenn Sie ein neues Auto fahren, sollten Sie auf den ersten 1000 Kilometern nicht Vollgas geben.

0

Der Rat des Tüv: Wenn Sie ein neues Auto fahren, sollten Sie auf den ersten 1000 Kilometern nicht Vollgas geben.

Der alte Käfer und ähnliche Einfahrregeln gelten nicht mehr. Wer aber ein neues Auto sofort auf Herz und Nieren prüft, riskiert unangenehme Folgen wie Schäden an Motor und Bremsen.

Bei einem Neuwagen werden die ersten 1000 Kilometer ohne Vollgas gefahren.

Der berühmte Jeep Wrangler schreibt Geschichte, indem er das erste Plug-in-Hybridfahrzeug mit 380 PS wird.

Der Tüv Süd rät davon ab, auf den ersten 1.000 Kilometern nach dem Kauf eines Neuwagens mit Vollgas zu fahren. Wer sich nicht daran hält, muss in Zukunft mit einem höheren Ölverbrauch und einer kürzeren Lebensdauer des Motors rechnen.

Trotz aktueller Fertigungstechniken sind die Zylinderlaufflächen des Motors noch uneben und müssen geglättet werden. Wer jedoch mit Vollgas fährt, riskiert, so die Testgruppe, dass diese Oberflächen über einen weiten Bereich verschleißen. Das kann mit der Zeit zu einem Ölverbrauch führen, der weit über den Herstellerangaben liegt. Außerdem verkürze sich die Lebensdauer des Motors. Der Tüv Süd hingegen behauptet, dass ein spezielles Einlauföl wie zu Zeiten des VW-Käfers nicht mehr erforderlich ist.

Einfahrzeit ist für Bremsen und Stoßdämpfer erforderlich.

Auch die Bremsen brauchen anfangs einige Zeit, um sich einzustellen. Erst wenn sich die Beläge und Scheiben aneinander gewöhnt haben, können sie optimal verzögern und richtig dosiert werden. Dies gilt auch für Fahrzeuge, deren Bremsen überholt wurden. Vorausschauendes Fahren ist deshalb nach Ansicht des Tüv Süd besonders wichtig.

Auch Stoßdämpfer brauchen einige Zeit, um Stöße vollständig und sauber zu absorbieren. Sie benötigen eine gewisse Einlaufzeit, ähnlich wie Reifen erst nach einigen Kilometern guten Grip haben.

210618-99-48559/2

Share.

Leave A Reply