Alles rein, alles raus: Der neue Kia Sorento auf dem Prüfstand

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Alles rein, alles raus: Der neue Kia Sorento auf dem Prüfstand

Im Sorento hat Kia alles reingepackt, was die Marke in Sachen Technik und Design zu bieten hat. Noch traditioneller wäre es, wenn es um die Motorenauswahl ginge. Das ist der Test.

Alles an, alles drin: eine Probefahrt mit dem neuen Kia Sorento

“Ist das ein Kia?” Wer den Schwaben kennt, weiß, dass er kein Koreanisch spricht und nicht zu überschwänglichen Lobeshymnen neigt, daher ist der obige Ausbruch schon das höchste der Gefühle. “Ein Kia, der neue Sorento”, sagt der Fahrer. “Hallo, Sorento.” Ein Nicken, das nicht gesehen wird. Das Gespräch über die Tankstelle ist zu Ende.

Den 2019er Kia Sorento gibt es in verschiedenen Preisklassen.

Nur die “Allradauto des Jahres”-Jury, die dem Koreaner den Sonderpreis in der Kategorie “Design” verlieh, war noch verzückter. Das Flaggschiff der Marke ist in die vierte Generation gegangen, wie mit der Axt geschnitzt. Die Nase des Tigers war noch nie so breit wie jetzt. Der Raubtiergedanke wird in Form einer verchromten Haifischflosse im Heckfenster sofort wieder aufgegriffen.

Durch die lange Motorhaube und den weit nach hinten gezogenen Fahrgastraum wirkt der Wagenburg sportlich. Das führt uns zum nächsten Preis. In der Kategorie “Große SUVs” setzte sich der Kia Sorento gegen einen Aston Martin DBX und einen BMW X6 durch und gewann das “Goldene Lenkrad 2020”. Respekt ist eine Tugend.

Der Innenraum des Kia Sorento wirkt schmal und kantig.

So gelungen die kantige, facettenreiche Fassade wirkt, so sehr haben sich die Designer im Innenraum ausgetobt. Ohnehin sind kleinteilige Innenräume mit gezackten, verschachtelten Kanten heutzutage eher unüblich. So wurden zum Beispiel die Fächerdüsen halbiert und senkrecht gestapelt. Anders als bei vielen anderen, aber nicht unbedingt besser. Der Drehregler (warum Drehregler?!) zur Regulierung des tadellosen Achtgang-Doppelkupplungsgetriebes ist der gleiche. Mit einem zweiten Drehregler kann man den Allradantrieb für unterschiedliche Untergründe wie Schnee oder Matsch konditionieren. Das Feature ist im Kia Sorento genauso überflüssig wie in allen anderen Onroad-SUVs.

Der Kia Sorento verfügt über einen ausgeklügelten Totwinkel-Assistenten.

Die Ausstattung in der Luxusklasse macht aber auch vor dem rationalsten Fahrzeug nicht halt. Kia hebt sich mit einer cleveren Totwinkelhilfe von der Konkurrenz ab. Der digitale Schulterblick wird in Form eines Kamerabildes ins Zentraldisplay übertragen, wenn Sie den Blinker setzen und abbiegen wollen. Das hat das Potenzial, Leben zu retten. Zumindest rettet ein weiteres Gimmick, das wir so noch nicht gesehen haben, den Tag: “Naturgeräusche” können über das Bose-Soundsystem abgespielt werden… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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