Trump verlängert das Huawei-Verbot bis zum nächsten Mai

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Präsident Donald Trump hat am Mittwoch das bestehende Verbot von US-Unternehmen, Telekommunikationsgeräte von Unternehmen zu verwenden, die ein nationales Sicherheitsrisiko darstellen, einschließlich des chinesischen Herstellers Huawei, verlängert.

Die Entscheidung der US-Regierung richtet sich größtenteils gegen Huawei, obwohl ZTE, ein weiterer chinesischer Hersteller von Telefonhardware, in das Verbot einbezogen ist.

Der Auftrag entstand 2019 auf dem Höhepunkt des Handelskrieges zwischen den USA und China. Das so genannte International Economic Powers Act gab dem Präsidenten das Recht, den Handel während eines nationalen Notstands zu regulieren, der die USA bedrohte.

Der Schritt verhindert, dass Unternehmen wie Huawei US-Technologie und -Komponenten kaufen, ohne dass die US-Regierung darauf verzichtet. Viele dieser Unternehmen verlassen sich bei ihren elektronischen Produkten stark auf amerikanische Chiphersteller und andere Technologieunternehmen, obwohl Huawei eigene Chipsätze und Modems herstellt und verwendet und auch mit dem britischen Chiphersteller ARM zusammenarbeitet.

Das Verbot bedeutet auch, dass Huawei Apps von beliebten Social-Media-Websites wie Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp nicht vorinstallieren kann.

Bevor das Huawei-Verbot in Kraft trat, war das Unternehmen in den USA ziemlich breit vertreten. Ein Bericht der New York Times schätzt, dass das Unternehmen Geräte für rund 25% aller kleinen US-amerikanischen Mobilfunkunternehmen verkauft hat. Durch die Exekutivaktion wurde eine kostengünstige Alternative für Menschen in ländlichen Gebieten abgeschafft.

Huawei kann zwar nicht in den USA verkauft werden, ist jedoch im Rest der Welt stark vertreten. Kürzlich wurde ein neues Betriebssystem eingeführt, da keine aktuellen Updates für Googles Android-Betriebssystem verwendet werden können.

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