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Sigmas neue spiegellose Vollformatlinsen mischen helle Blenden und kleinere Körper

Die beliebte Art-Objektivserie von Sigma wird für spiegellose Kameras überarbeitet. Am Donnerstag, dem 11. Juli, präsentierte Sigma drei neue Objektive in einer neuen Serie für spiegellose Vollformatkameras, darunter die bisher hellste Blende des Unternehmens für die neue Sigma 35 mm F1.2 DG DN Art. Die neue Serie, zu der auch die Sigma 45 mm F2.8 DG DN Contemporary und 14-24 mm F2.8 DG DN Art gehören, ist für L-Mount- und Sony E-Mount-Gehäuse konzipiert, einschließlich der Sigma-eigenen Fp-Kamera.

Laut Sigma soll die neue Serie Fotografen mehr optische Optionen mit einer besseren Mischung aus Leistung und Funktionen bieten als die Verwendung mehrerer Kamerasysteme. Während die Serie neu ist, verwenden die Vollformat-Objektive die gleichen Bezeichnungen für Kunst, Zeitgenössisch und Sport wie die vorhandenen Objektivoptionen des Unternehmens. Da die Serie speziell für spiegellose und nicht für mehrere Kameratypen entwickelt wurde, sind die Objektive in der Regel kleiner als die anderen Art-Objektive des Unternehmens.

Das Sigma 35mm F2.8 DG DN Art, das als Headliner der neuen Serie fungiert, nutzt die bisher hellste Blende des Unternehmens und ist gleichzeitig das erste Weitwinkel-F1.2 für die E-Mount- und L-Mount-Systeme von Sony. Die helle Blende wird mit asphärischen Linsen und Blendschutzbeschichtungen kombiniert, um auch bei weit geöffneten Aufnahmen qualitativ hochwertige Bilder zu liefern, so das Unternehmen.

Laut Sigma ist das Objektivdesign, bei dem 17 Elemente in 12 Gruppen verwendet werden, für die Kopplung mit hochauflösenden Kameragehäusen ausgelegt. Die Optik ermöglicht die Aufnahme von Bildern mit mehr als 50 Megapixeln. Das Objektiv verwendet auch eine Verzeichnungskorrektur in der Kamera, während die Optik selbst dabei hilft, Aberrationen zu bekämpfen. Diese Optiken werden mit einem Hyper Sonic Motor für den Autofokus eingestellt.

Wie die DSLR Art-Serie von Sigma wird das Objektiv in einem wetterfesten Gehäuse geliefert. Der Objektivkörper enthält außerdem eine Autofokus-Verriegelungstaste, einen De-Click-Blendenring und einen Ring für den manuellen Fokus.

Die Sigma 14-24mm F2.8 DG DN ist ebenfalls mit der Bezeichnung Art ausgestattet und wurde für die Astrofotografie und andere Weitwinkelaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen entwickelt. Laut Sigma verwendet das neu entwickelte Objektiv eine Optik zur Unterdrückung von Verzerrungen, die bei der Astrofotografie zu Problemen führen, einschließlich chromatischer Aberration und Koma-Streulicht. Sigma behauptet, dass das Objektiv eine gleichmäßige Auflösung bis zu den Rändern des Rahmens bietet und für eine bessere Hintergrundbeleuchtung ausgelegt ist.

Das Objektiv verwendet einen leisen Autofokus-Schrittmotor und bietet auch einen permanenten manuellen Fokusmodus. Wie andere Art-Objektive ist das 14-24-mm-Objektiv wetterfest. Das Objektiv ist einzigartig für den Ultra-Weitwinkel-Zoom und bietet auch einen hinteren Filterhalter für blattförmige hintere Filter.

Die Sigma 45mm F2.8, die das Trio der neuen Objektive abrundet, ist so konzipiert, dass sie eine kompakte Größe mit Leistung verbindet, 7,5 Unzen wiegt und weniger als 2 Zoll lang ist. Laut Sigma ist das Objektiv für weiches Bokeh und schärfere Aufnahmen beim Heruntertreten der Sieben-Blatt-Blende ausgelegt.

Das Objektiv verwendet einen Schrittmotor für den Autofokus, der laut Sigma auch für Video sowie für die Gesichts- und Augenerkennung geeignet ist. An der Außenseite ist die Linse wetterfest und besteht aus mehreren Hauptteilen aus Metall.

Die beiden Prime-Objektive werden in diesem Monat erhältlich sein, während das 14-24-mm-Objektiv für die Ankunft im August vorgesehen ist. Sigma hat noch keine Preisdetails für die neuen Objektive veröffentlicht.

Die neue Serie ist entstanden, nachdem Sigma sich mit Leica und Panasonic zusammengetan hat, um die L-Mount Alliance zu gründen, die ein Vollrahmen-Montagesystem für mehrere Marken schafft. Anfang dieses Jahres kündigte Sigma an, dass 11 vorhandene Art-Objektive in der neuen Fassung verfügbar sein würden.