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Neuer Telekonverter von Olympus verdoppelt die Reichweite seiner längsten Objektive

Mit Kameras wie der OM-D E-M1X hat Olympus weiterhin einen guten Ruf bei Sport- und Naturfotografen, die die Fähigkeit einer großen DSLR in einem kleineren Gesamtpaket wünschen. Zu diesem Zweck bringt das Unternehmen einen neuen 2x-Telekonverter auf den Markt, den $ 430 MC-20, der die Reichweite seiner längsten Objektive verdoppelt und gleichzeitig Größe und Gewicht minimal erhöht. Olympus kündigte außerdem Firmware-Updates für die E-M1X und OM-D E-M1 Mark II an, eine Kamera, die fast drei Jahre alt ist.

Olympus bleibt bei seiner Entscheidung, weiterhin fest im Micro Four Thirds-Ökosystem verankert zu sein. Die kleinere Sensorgröße ermöglicht gleichermaßen kleinere Objektive, die eine doppelt so große Telereichweite der Vollformatoptik liefern. Die MC-20 ist kompatibel mit zwei aktuellen Teleobjektiven von Olympus, dem 300-mm-1: 4-IS-Pro und dem 40-150-mm-1: 2,8-Pro. Sie funktioniert auch mit dem kommenden 150-400-mm-1: 4,5-Objektiv, das sich noch in der Entwicklung befindet.

Bei Verwendung mit 300 mm 1: 4 haben Fotografen im Wesentlichen 600 mm 1: 8. Dank des inhärenten 2x Crop-Faktors des Four Thirds-Sensors beträgt die Vollbild-Äquivalentbrennweite erstaunliche 1.200 mm. Diese Reichweite ist mit einem Vollformat-Objektiv nur schwer zu erreichen, und selbst eine Annäherung wäre oft unerschwinglich teuer. Laut Olympus ist die Autofokusleistung beim Einsatz des MC-20 weiterhin sehr gut, und die Bildstabilisierung im Körper, eine der Kernkompetenzen des Unternehmens, verliert nur 1 Stufe an Wirksamkeit.

Eine der überraschendsten Funktionen des E-M1X war OM-Log, eine logarithmische Tonkurve für Videos. Im Vergleich zu einer linearen Standardkurve verfügt ein Protokollprofil über einen größeren Dynamikbereich für komprimierte Videos und bewahrt Details in den Schatten und Lichtern, die ansonsten verloren gehen würden. Wenn Sie kein RAW-Video aufnehmen, was derzeit nur mit speziellen Kinokameras möglich ist, ist dies der beste Weg, um filmähnliche Ergebnisse aus digitalen Videos zu erzielen. Olympus bringt OM-Log zusammen mit vielen anderen Funktionen des E-M1X auf den älteren E-M1 Mark II.

Log-Profile sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Von den großen Videogewichten Sony und Panasonic bis hin zu traditionell auf Standbilder spezialisierten Unternehmen wie Nikon, die sie in ihren spiegellosen Kameras anbieten. Während der im E-M1 Mark II eingeführte 4K-Videomodus recht gut war, zielte Olympus mit dieser Kamera nie wirklich auf Videografen ab. Mit dem Hinzufügen von OM-Log könnte sich dies ändern.

Zu den weiteren Merkmalen des E-M1 Mark II gehört der aktualisierte Autofokus-Algorithmus des E-M1X, der eine verbesserte kontinuierliche Leistung und Empfindlichkeit bis zu minus 6 EV bietet. Die Low-ISO-Verarbeitung verbessert die Details bei geringem Zeitaufwand Rauschverarbeitung zweimal und Anti-Flicker-Aufnahme für gleichmäßige Belichtungen. Eine wichtige Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit wurde ebenfalls vorgenommen: Sie können jetzt Bilder überprüfen oder Einstellungen ändern, auch wenn die Kamera noch Bilder auf die Karte schreibt.

Sowohl der E-M1X als auch der E-M1 Mark II können RAW-Dateien über USB in der Kamera verarbeiten. Grundsätzlich führen Sie die Olympus Workspace-Software auf Ihrem Computer aus, die eigentliche Bildverarbeitung erfolgt jedoch in der angeschlossenen Kamera. Die maßgeschneiderten Prozessoren der Kamera sind nicht nur schneller als der Universalchip in Ihrem Computer, sondern diese Methode verwendet auch die Farbwissenschaft von Olympus und nicht etwa die von Adobe oder einem anderen Softwarehersteller. Auf Fokusstapel- und andere Zusammenstellungsmodi kann auch über Workspace zugegriffen werden.

Die neue Firmware und die neueste Version von Olympus Workspace können kostenlos von Olympus heruntergeladen werden.