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Microsoft startet einen Coronavirus-Tracker als Teil von Bing

Microsoft hat einen eigenen Tracker für die Verfolgung der Verbreitung von Coronavirus, offiziell COVID-19 genannt, als Teil seiner Bing-Suchmaschine gestartet.

Die Karte zeigt regelmäßig aktualisierte Zahlen darüber, wie viele bestätigte Fälle der COVID-19-Krankheit gemeldet wurden. Betroffene Bereiche werden auf der Karte mit orangefarbenen Kreisen überlagert angezeigt, wobei die Größe des Kreises die Gesamtzahl der Fälle angibt. Wenn Sie mit der Maus über einen Kreis fahren, werden Zahlen für bestätigte Fälle, wiederhergestellte Fälle und tödliche Fälle angezeigt.

Sie können auch das Menü auf der linken Seite verwenden, um länderspezifische Daten abzurufen. Tippen Sie auf den Namen eines Landes, um Informationen zu dessen Status anzuzeigen. In den USA können Sie Daten auch nach Bundesstaaten anzeigen. An einigen Orten sind auch Informationsvideos im Menü aufgeführt, sodass Sie weitere Informationen zur Reaktion auf die Pandemie in diesem Land sehen können.

Die Daten für die Karte werden laut Dateninformationspanel von verschiedenen Gesundheitsorganisationen und Informationsquellen gesammelt, darunter die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten, die Weltgesundheitsorganisation, das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten und die Wikipedia-Seite auf die Coronavirus-Pandemie 2019-20.

Unten links im Menü können Sie auf das Informationssymbol klicken, um zu sehen, wann die Daten zuletzt aktualisiert wurden. Microsoft hat nicht angegeben, wie oft die Daten aktualisiert werden sollen, aber als wir überprüft haben, wurden sie innerhalb der letzten 30 Minuten aktualisiert.

Eine Reihe von Technologieunternehmen hat Coronavirus-Tracker verschiedener Art eingeführt. Ein ähnlicher Tracker wurde letzte Woche vom Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins University eingeführt. Außerdem möchte Google die Kartenfunktion verwenden, damit Unternehmen während dieser Zeit Informationen über ihren Status austauschen können.

Einige Cyberkriminelle haben jedoch das Interesse der Öffentlichkeit genutzt, die Ausbreitung des Coronavirus zu verfolgen. Ein Sicherheitsexperte warnte letzte Woche, dass Hacker den John Hopkins-Tracker in bösartigen Websites und Spam-E-Mails verwenden. Online wurde ein „digitales Coronavirus-Infektionskit“ verkauft, das behauptete, den Virus zu verfolgen, aber auch Malware zum Diebstahl von Passwörtern enthielt.

Um sich vor solcher Malware zu schützen, verwenden Sie nur die offiziellen Websites, um auf Tracking-Tools zuzugreifen. Die richtige URL für den Bing-Tracker ist hier und der John Hopkins-Tracker ist hier.