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Google möchte, dass Chrome Sie mit gezielten Anzeigen versorgt und dabei gleichzeitig Ihre Privatsphäre respektiert

Ein Team von Google Chrome-Entwicklern hat eine Idee für eine "Datenschutz-Sandbox" vorgeschlagen, mit der Benutzer vor invasiver Tracking-Technologie geschützt werden können, der Browser ihnen jedoch gezielte Anzeigen zeigen kann.

Der Plan behebt ein großes Problem für Google: Google verdient sein Geld mit Werbung, und Anzeigen funktionieren viel besser, wenn sie speziell auf eine bestimmte Person ausgerichtet sind.

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Einzelpersonen sind jedoch nicht besonders an einer gezielten Ausrichtung interessiert, und konkurrierende Browser (wie Firefox und Vivaldi) fügen immer mehr Funktionen hinzu, die dies verhindern. Firefox beispielsweise blockiert jetzt standardmäßig alle Tracking-Cookies von Drittanbietern und speichert Facebook sogar in seiner eigenen Sandbox, um zu verhindern, dass es Ihnen folgt.

Laut Google verstößt das generelle Verbot von Cookies gegen die Interessen der Nutzer, da die Verwendung schändlicherer Verfolgungstechniken wie Fingerabdruck empfohlen wird. Dabei wird die einzigartige Hardwarekonfiguration Ihres Geräts verwendet, um ein Profil zu erstellen, mit dem Sie Ihre virtuellen Schritte verfolgen können.

"Im Gegensatz zu Cookies können Benutzer ihren Fingerabdruck nicht löschen. Dies bedeutet, dass sie den Entwickler nicht davon abhalten können, dies zu tun, auch wenn ein Benutzer nicht identifiziert werden möchte", sagte Google in einem Blogbeitrag. "Wir denken, dass diese Subversion der Benutzerauswahl falsch ist."

Die Absichten von Google sind jedoch nicht ganz uneigennützig, wie im Folgenden erläutert wird: "Zweitens werden durch das Blockieren von Cookies ohne eine andere Möglichkeit, relevante Anzeigen zu schalten, die primären Finanzierungsmittel der Publisher erheblich reduziert, was die Zukunft des dynamischen Webs gefährdet."

Zu diesem "lebendigen Web" gehören natürlich auch die zahlreichen Produkte von Google (Suche, Text & Tabellen, Laufwerk usw.), die für private Nutzer kostenlos zur Verfügung gestellt und von Anzeigen unterstützt werden.

Google hat eine Reihe möglicher Problemumgehungen vorgeschlagen, mit deren Hilfe dieses heikle Problem für Einzelpersonen und Entwickler gelöst werden kann.

Eine Möglichkeit besteht, wie CNET erklärt, darin, maschinelles Lernen im Browser selbst zu verwenden, um Ihre Interessen zu analysieren. Sie befinden sich in einer Gruppe anderer Personen mit ähnlichen Interessen und nur diese Daten (oder "Herde") werden an Werbetreibende weitergegeben. Die Werbetreibenden kennen nie Ihre genauen Browsing-Aktivitäten.

Eine weitere Maßnahme soll die Privatsphäre der Nutzer schützen und gleichzeitig Anzeigenbetrug verhindern (falsche Klicks auf Anzeigen, bei denen es so aussieht, als würde es von mehr Personen gesehen, als es tatsächlich ist). Der Browser kann ein "Vertrauens-Token" ausgeben, das Benutzer in zwei Gruppen aufteilt: Vertrauenswürdig und Nicht-Vertrauenswürdig. Mithilfe dieses Tokens können Werbetreibende und Publisher dann feststellen, ob Anzeigenbetrug stattfindet, ohne die spezifischen Surfgewohnheiten einer Person zu kennen.

Es könnte auch eine "Conversion Measurement" -Technologie geben, mit der Werbetreibende herausfinden können, welche Anzeigen effektiv sind (obwohl dies schwierig wäre, da ein Nutzer möglicherweise eine Anzeige sieht und das Produkt dann auf einer anderen Website kauft).

Schließlich wird vorgeschlagen, dass es ein „Datenschutzbudget“ geben könnte, mit dem Websites Informationen über Benutzer sammeln können, das jedoch nicht ausreicht, um ein vollständiges Profil zu erstellen, mit dem eine Person identifiziert werden kann.

Es wird interessant sein zu sehen, wie und ob diese Vorschläge langfristig funktionieren, da Google viele andere Unternehmen mit ins Boot holen muss. Es ist weitaus komplexer als das bloße Blockieren von Cookies. Zusammengenommen würden diese Ideen eine umfassende Überarbeitung der bekannten Online-Werbung bedeuten.

Wenn es jedoch eine Organisation schafft, ist Google mit Sicherheit die Richtige.