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Facebook sagt, dass es neue Schritte unternimmt, um Hassreden in Sri Lanka und Myanmar zu stoppen

Während sich Facebook mit globaler Kritik an der Rolle seiner Plattform bei der Förderung von Gewalt befasst, unternimmt das Unternehmen laut eigenen Angaben neue Schritte, um die Ausbreitung von Hass zu verlangsamen. In einem gestern veröffentlichten Blog-Post stellte das Unternehmen fest, dass kürzlich Maßnahmen in zwei Ländern ergriffen wurden: Sri Lanka und Myanmar, die beide von Konflikten in den sozialen Medien betroffen waren.

In Sri Lanka, wo Facebook-Posts die Gewalt gegen Muslime verbreitet haben, beschränkt das Unternehmen die Anzahl der Nachrichten, die Benutzer weiterleiten können – eine Änderung, die das Unternehmen zuvor aus ähnlichen Gründen an WhatsApp vorgenommen hat. Die Anzahl der Threads, die gleichzeitig weitergeleitet werden können, ist Berichten zufolge auf fünf im Land festgelegt.

Das Unternehmen gab an, sich auch auf „Borderline-Inhalte“ zu konzentrieren, die zwar sensationell sind, aber nicht direkt gegen die Regeln der Plattform verstoßen. In Myanmar, wo die Minderheit der Rohingya-Bevölkerung verfolgt wird, kündigte das Unternehmen an, die Verbreitung sämtlicher Inhalte von Personen zu reduzieren, die ein „Muster“ für Verstöße gegen die Community-Standards von Facebook aufweisen.

Das Unternehmen sagt, es werde weiterhin Menschen verbieten, die direkt für Gewalt werben. "Die Reduzierung der Verbreitung von Inhalten ist jedoch ein weiterer Hebel, den wir zur Bekämpfung der Verbreitung von hasserfüllten Inhalten und Aktivitäten einsetzen können", heißt es in der Stellungnahme des Unternehmens.

Facebooks Umgang mit Gewalt in Ländern wie Myanmar wurde eingehend geprüft, und die Befürworter sagten, seine Bemühungen seien "bei weitem nicht genug" gewesen. Nachdem eine unabhängige Bewertung zu Myanmar im vergangenen Jahr veröffentlicht worden war, kam Facebook zu dem Schluss, dass Facebook "mehr tun kann und sollte".