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“Call of Duty Warzone”: combat royal mode with Free2Play model

Am zehnten März erscheint ein separater Battle-Royale-Modus der beliebten Shooter-Reihe Call of Duty. “Warzone” wird kostenlos spielbar.

“Call of Duty Warzone”: Battle-Royale-Modus mit Free2Play-Modell

Die “Call of Duty”-Reihe bekommt einen Free2Play-Ableger für PC und Konsolen: “Warzone” wird vom Studio Infinity Ward entwickelt, das unter anderem für die “Modern Warfare”-Teile von Call of Duty verantwortlich ist. Warzone wird primär ein Battle-Royale-Spiel, verfolgt also ein ähnliches Spielprinzip wie Fortnite, PUBG und Apex Legends.

Auch in Call of Duty Warzone wird man als einer von bis zu 150 Spielern auf einer Karte abgeworfen. Sie heißt “Verdansk” und orientiert sich an einer fiktiven russischen Stadt, die in Call of Duty: Modern Warfare (2019) ihren Auftritt hatte. Die Karte schrumpft wie für das Genre üblich im Verlauf einer Partie, um die Spieler zur Konfrontation zu zwingen. Spielern stehen mehrere Fahrzeuge zur Verfügung, um die Karte zu überqueren.

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Mit Warzone will Infinity Ward auch ein wenig frischen Wind in das Battle-Royale-Genre bringen. Wer stirbt, ist nicht direkt aus dem Spiel: Stattdessen wird man in einen “Gulag” gesteckt, um sich mit einem anderen gestorbenen Spieler zu duellieren. Der Gewinner darf ins Spiel zurückkehren. Selbst für den Verlierer ist aber nicht zwangsläufig Schluss: Sein Squad kann ihn wiederbeleben, wenn es während des Spiels genug Währung einsammelt. Neben dem Battle-Royale-Spielmodus wird es auch eine Variante namens “Plunder” geben, die sich primär um das Erledigen von Aufträgen und das Einkassieren von Cash-Belohnungen dreht.

Call of Duty Warzone ist zwar alleinstehend spielbar, aber trotzdem an den 2019er Serienteil “Modern Warfare” geknüpft. Beide Spiele verwenden offenbar die gleichen Assets, wodurch die Download-Größe sinkt, wenn man bereits den kostenpflichtigen Teil besitzt. Beide Spiele teilen sich außerdem ein Fortschrittssystem. Warzone wird plattformübergreifend auf PC, Xbox One und Playstation 4 verfügbar sein.

Das kostenlos spielbare Call of Duty: Warzone wird sich über Mikrotransaktionen finanzieren und wie Fortnite einen Battle Pass umfassen. Dabei werden mit zunehmendem Spielfortschritt weitere neue Items freigeschaltet, wenn man vorher einen Pauschalpreis zahlt.

Warzone ist nicht der erste Battle-Royale-Modus auf Basis von Call of Duty: Auch Black Ops 4 hatte bereits einen solchen Modus. Dass sich das Free2Play-System bei derartigen Shootern aber anbietet, haben Fortnite und Apex Legends bewiesen. Warzone könnte sich vor allem wegen des großen Namens “Call of Duty” zu einem echten Konkurrenten für Fortnite entwickeln, das zuletzt Einbußen verzeichnen musste. In Deutschland wird Warzone ab dem 10. März um 20 Uhr spielbar sein, Besitzer von Modern Warfare können schon um 16 Uhr loslegen.

Korrektur: Den Battle-Royale-Modus gab es bei Black Ops 4, nicht bei Black Ops 3. Der Text wurde entsprechend geändert.