Zwischen Liebe und Fluch: Formel 1 Leclercs Heimspiel in Monaco

0

Zwischen Liebe und Fluch: Formel 1 Leclercs Heimspiel in Monaco

Charles Leclerc hat seinen Heimvorteil noch nicht ausnutzen können. Er ist in Monaco geboren und aufgewachsen und wohnt derzeit dort. Nach einer so schwierigen Zeit wird ein Sieg eine emotionale Krönung sein.

Leclercs Heimrennen in Monaco ist sowohl ein Segen als auch ein Fluch.

Dass Monaco verflucht ist, da ist sich Charles Leclerc nicht sicher. Der Ferrari-Pilot lacht, als er sagt: “Immerhin habe ich hier schon einmal in meiner Kartzeit gewonnen.”

Seine Bilanz in der Formel 1 bei seinem Heimrennen ist furchtbar. Es gab keinen Sieg, kein Podium und keine Punkte, weil der einzige gewählte Monegasse auf den Straßen des Fürstentums nicht einmal ins Ziel kam. Das Gleiche passierte ihm 2017, dem Jahr, in dem er die Formel-2-Meisterschaft gewann. Nachdem er die Pole-Position geholt hatte, kam er in beiden Rennen nicht ins Ziel und musste enttäuscht nach Hause fahren.

“Ich liebe diese Strecke, aber in den drei Jahren vor der Absage 2020 hatte ich hier eine schwere Zeit”, sagt Leclerc. Es ist auch erwähnenswert, dass er noch nicht in die Top Ten der Formel-1-Startaufstellung vorgedrungen ist. Vor allem, weil in Monte Carlo, wenn die roten Lichter ausgehen, Platz alles ist, denn Überholen ist hier praktisch unmöglich.

Die Zeitung “Monaco Matin” fragte bereits am Donnerstag besorgt: “Wird sich das Glücksrad beim Großen Preis von Monaco endlich in Richtung des Ferrari-Piloten drehen?” Zumindest nicht am Start. Im ersten freien Training am Donnerstag musste Leclerc früh an die Box. Er schaffte gerade einmal vier Runden, bevor ein Problem mit dem Getriebe auftrat und er nicht mehr weiterfahren konnte. Doch in der zweiten Session am Nachmittag, die nach einem leichten Crash von Mick Schumacher vorzeitig beendet werden musste, drehte er umso mehr auf: Bestzeit vor seinem Teamkollegen Carlos Sainz, erst dann kamen die favorisierten Lewis Hamilton von Mercedes und Max Verstappen von Red Bull.

Das Rennen an diesem Sonntag (15 Uhr/Sky) wird Leclercs 64. Grand Prix sein. Er kam 2018 zum damaligen Sauber-Team, die Beförderung zu Ferrari ließ nicht lange auf sich warten. Leclerc wurde Sebastian Vettels An… Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

Share.

Leave A Reply