Windhorst, Investor von Hertha Berlin, garantiert Zahlungen.

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Windhorst, Investor von Hertha Berlin, garantiert Zahlungen.

Berlin – Milliardär Lars Windhorst hat erstmals die Gesamtsumme seines bisherigen Engagements bei Hertha BSC offengelegt und dem Fußball-Bundesligisten zugesichert, dass die letzte Zahlung von 64 Millionen Euro pünktlich erfolgen wird.

Hertha-Investor Windhorst hat Zahlungen zugesagt.

“Bis heute haben wir 310 Millionen Euro investiert. Und auch wenn der Verein sportlich eine schwierige Phase durchläuft, stehen wir zu unserem Wort und unterstützen Hertha BSC. Die restlichen Gelder werden wir selbstverständlich wie vereinbart fristgerecht überweisen”, twitterte Windhorst.

Windhorst: Es ist eine langfristige Wette.

Auch Behauptungen über ein Zerwürfnis mit Trennungspotenzial wies Windhorst in insgesamt fünf Tweets zurück. “Wir haben damit insgesamt 374 Millionen Euro investiert und damit die größte Kapitalbeteiligung in der Geschichte der Bundesliga. Wir sind zuversichtlich für den langfristigen Erfolg unseres Vorhabens. Und haben Vertrauen in die Stärke und das Potenzial von Hertha”, so Windhorst weiter.

Zuvor hatten Publikationen wie das “Manager Magazin” und der “Spiegel” angedeutet, dass es zwischen dem Investor und dem Bundesligisten wegen der überfälligen Schlussraten von insgesamt 60 Millionen Euro zum Bruch kommen könnte. “Nur weil zwei Leute das Gleiche spekulieren, wird es nicht richtiger. Wir stehen dagegen weder “mit dem Rücken zur Wand”, noch müssen oder wollen wir “Anteile abgeben”, so Windhorst.

Windhorst erwarb 49,9 % an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA im Jahr 2019. Aktuell hält er 66,6 Prozent an der Profifirma. Für die Aufstockung im Sommer 2020 hatte der Investor weitere 150 Millionen versprochen, zahlte aber zunächst nur 50 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach missfiel ihm die zurückhaltende Einkaufspolitik des damaligen Managers Michael Preetz. Inzwischen ist Herthas Führungsriege mit Geschäftsführer Carsten Schmidt und Manager Fredi Bobic neu besetzt worden. Schmidt und Windhorst gaben zu, dass es zwischen den Vertragspartnern nicht immer reibungslos lief. Im Herbst hatten sich der Verein und Windhorsts Firma Tennor auf eine Ratenzahlung geeinigt.

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Artikel im Manager Magazin (Paywall)

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