Wie Noebels und Niederberger das Debüt-Team bei der Eishockey-WM verstärken

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Wie Noebels und Niederberger das Debüt-Team bei der Eishockey-WM verstärken

Bei der ersten deutschen WM-Halbfinalteilnahme seit 2010 waren Mathias Niederberger und Marcel Noebels die Matchwinner. Der Titelgewinn der Eisbären Berlin dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben.

Die Beiträge von Noebels und Niederberger zum DEB-Team

Der Meisterschaftsgeist der Eisbären Berlin beflügelt auch die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Bundestrainer Toni Söderholm setzte gezielt auf einen Block von deutschen Meistern, was sich bisher als voller Erfolg erwiesen hat.

Zwei ganz entscheidende Spieler in Riga sind der nervenstarke Trick-Torschütze Marcel Noebels und der überragende Rückhalt Mathias Niederberger im Tor. Nach dem Elfmeterschießen gegen die Schweiz will das Berliner Duo am Samstag im Halbfinale gegen Titelverteidiger Finnland (17.15 Uhr/Sport1) an seine herausragenden Leistungen anknüpfen.

“Diese Individuen sind Meister geworden und befinden sich daher auf einem ganz anderen Level, was das Selbstvertrauen angeht”, begründete Söderholm seine Entscheidung bei der Zusammenstellung des Kaders und sein Vertrauen in Niederberger und Noebels in Schlüsselsituationen. Das wurde von beiden Seiten zurückgezahlt.

Die Lösung des Titelrätsels

In den vergangenen Jahren galt es als schwierig, die Profis der DEL-Titelträger in die Nationalmannschaft zu integrieren. Sie müssen schnell vom Party-Modus in den WM-Modus wechseln. Söderholm hingegen holte mit Niederberger, Noebels, Jonas Müller, Lukas Reichel und Leo Pförderl fünf Meisterschaftsspieler und ließ Noebels, Reichel und Pföderl in einer Sturmreihe, in der sie schon in den DEL-Playoffs harmonierten. Sie setzten ihren Schwung einfach fort.

“Die Meisterschaft zu gewinnen, ist wirklich etwas Unglaubliches. Man hat danach das Gefühl, den Code geknackt zu haben. “Zu wissen, wie es funktioniert, schweißt das Team auf einzigartige Weise zusammen”, erklärte Niederberger. Das hat uns im Hinblick auf die Nationalmannschaft wirklich nach vorne gebracht.”

Der Stolz, das Selbstvertrauen und die Stärke der Berliner kamen besonders im Viertelfinale gegen die Schweiz zum Vorschein. Niederberger, der sich nur einmal im Elfmeterschießen geschlagen geben musste, erlöste sein Team. Noebels begeisterte mit einem von Söderholm als “Briefmarkentor” bezeichneten Treffer: Im zehnten – und regulär letzten – Penalty spielte der Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018 den Schweizer Leonardo Genoni bildschön aus. Mit nur einer Hand am Stock glitt er nach links, trickste den Torhüter aus und zirkelte den Puck dann rechts an ihm vorbei.

“Mathias Niederberger hat ihm die Chance gegeben und er hat sie genutzt.” Das ist ein kurzer Abriss. Lesen Sie weiter in einer anderen News.

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