Wenn der Feind im eigenen Team sitzt, Formel 1: Schumacher und Masepin

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Wenn der Feind im eigenen Team sitzt, Formel 1: Schumacher und Masepin

In Baku kollidierten Mick Schumacher und Nikita Masepin und verursachten fast eine große Katastrophe. Wie sie es vor dem Rennen in Frankreich verarbeiten.

Wenn der Feind im eigenen Team sitzt: Schumacher und Masepin

Ganz so weit ist es noch nicht gekommen. Es gab schon weitaus bekanntere und vor allem heftigere Formel-1-Schlachten, wie die zwischen Nigel Mansell und Nelson Piquet in den Jahren 1986 und 1987, die damit endeten, dass der eine dem anderen das Toilettenpapier klaute. Um eine Kollision der beiden zu verhindern, blieb Teamchef Frank Williams nichts anderes übrig, als eine zweite Tür im Wohnmobil an der Rennstrecke zu errichten. Oder die Rivalität zwischen Ayrton Senna und Alain Prost in den späten 1980er Jahren, als die beiden McLaren-Fahrer regelmäßig kollidierten.

Mick Schumacher und Nikita Masepin sind nicht einmal annähernd so weit, aber sie zeigen, dass in der Königsklasse des Motorsports der Feind häufig in der eigenen Mannschaft zu finden ist. Wenn das Auto so schlecht ist wie der Haas-Rennwagen der beiden jungen Männer, ist der Vergleich mit dem eigenen Teamkollegen ein wichtiger Maßstab. Weil beide das gleiche Material verwenden, darf derjenige, der schneller ist, von sich behaupten, der bessere Fahrer zu sein. Mick Schumacher ist in dieser Saison bisher der Fahrer. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael war bisher im Qualifying und im Rennen schneller. Doch beim Stadtrennen in Baku kam es kürzlich kurz vor der Ziellinie zu einer angespannten Situation.

Schumacher war wütend bis zur Raserei.

Bei 320 Stundenkilometern auf der Zielgeraden ruckte Masepin seinen Rennwagen plötzlich nach rechts. Mit diesem Manöver wollte er Schumacher hinter sich halten. Dabei schob er seinen Kollegen fast in die Mauer. Dieser war dementsprechend sauer. “Was zum Teufel war das? Ganz ehrlich? Ganz im Ernst? Will der uns umbringen?”, rief er über den Boxenfunk. Immerhin hatte Schumacher die Genugtuung, das Rennen trotz des waghalsigen Manövers mit 74 Tausendsteln Vorsprung vor seinem Teamkollegen zu beenden. Das reichte für Platz 13, und Masepin musste sich wieder hinter ihm einreihen. Das tat dem Russen weh.

Inzwischen haben sich die beiden ausgesprochen und wohl auch wieder versöhnt. Zumindest war das vor dem Rennen auf dieser…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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