Vuvuzelas, Frösche und andere Geräusche gibt es bei der Fußball-Europameisterschaft 2021 zuhauf.

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Vuvuzelas, Frösche und andere Geräusche gibt es bei der Fußball-Europameisterschaft 2021 zuhauf.

Seit den Vuvuzelas ist bekannt, dass man ein Turnier an seinem Sound erkennen kann. Doch wie klingt die aktuelle Europameisterschaft?

Jedes Turnier hat seinen eigenen Sound, darunter Vuvuzelas, Frösche und andere Tiere.

Fußball erlebt man am besten mit allen Sinnen. Wer sich ausschließlich auf seine Augen verlässt, verpasst das Wunder des Spiels. Wenn ein Spiel in seiner Gesamtheit genossen wird, sind Geruch (frisch gemähter Rasen, Bratwurst), Geschmack (Bratwurst, Bier), Gefühl (gemeinsamer Torjubel) und Gehör Teil des Erlebnisses. Die Augen sind streng genommen die beiläufigsten. Selbst das meist verachtete 0:0 wird von Radioreportern in ein episches Duell verwandelt. Wer sieht, ist der Verlierer. Zumindest der Anschein eines Spektakels.

Mario Götze mag im WM-Finale 2014 das Siegtor geschossen haben, aber der Moment bleibt wegen des Ausrufs von Tom Bartel im Gedächtnis: “Mach’s! Mach es!” Er hat es geschafft!” Es gab schon ganze Turniere, die der inneren Tonspur gewidmet waren.

Die WM 2010 in Südafrika zum Beispiel war wie ein Bienenschwarm, der um den Bildschirm schwirrte. Mit einer Vuvuzela sollte man in der Fußgängerzone nicht übertönen. Stattdessen wird ihm das furchtbare Geräuschgerät in den Mund gesteckt. Die eingängige Musik “Football’s Coming Home” wird jeder, der sich an die Europameisterschaft 1996 erinnert, nie vergessen.

Auch die diesjährige Europameisterschaft hat ihren ganz eigenen Sound entwickelt. Die Menschenmassen sind in die europäischen Arenen zurückgekehrt, mit Jubel, Buhrufen, Sprechchören und Pfiffen. Fußball ohne sie war wie Eiskunstlauf ohne Musik – eine durcheinander gewürfelte Choreografie ohne Bezugspunkte. Das mag auf den ersten Blick elegant wirken, aber der Sinn verblasst schnell.

Bei der Europameisterschaft haben die Deutschen quakende Frösche in den Ohren.

Auf der anderen Seite haben sich die Deutschen mit einer ganz eigenen Art von Geräuschkulisse arrangiert. Der Adidas-Campus ist nicht nur die Heimat der Nationalmannschaft. Die schönen Teiche beherbergen seit Jahren eine Vielzahl quakender Viecher. Frösche und Kröten trollen sich nicht nur, um die Spieler um ihre Ruhe zu bringen. Die deutsche Nationalmannschaft hingegen hat starke Verbündete. Eine Storchenkolonie in Herzogenaurach zieht gerade ihre Jungen auf. Kröten und Frösche stehen auf dem Speiseplan. Das Geklapper der Federn könnte zur Erkennungsmelodie des Turniers werden.

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