Super League: Englische Klubs müssen zahlen – Verfahren wird gestoppt

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Super League: Englische Klubs müssen zahlen – Verfahren wird gestoppt

Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin müssen wegen ihrer bislang gescheiterten Super-League-Pläne vorerst nicht mit Konsequenzen seitens der Europäischen Fußball-Union UEFA rechnen.

Englische Vereine zahlen – Verfahren in der Super League werden eingestellt

Die Verfahren gegen die Klubs, die zu den zwölf ursprünglichen Mitgliedern gehören, sind nach Angaben der UEFA eingestellt worden. Das Trio hatte verärgert auf die Einleitung der Disziplinarverfahren reagiert und die Unterstützung eines Madrider Gerichts in Anspruch genommen. Das Handelsgericht bittet den Europäischen Gerichtshof um Klärung, ob die Weltverbände FIFA und UEFA eine nach EU-Recht illegale Monopolstellung haben. Die drei Vereine machen außerdem geltend, dass die Super League nur hätte stattfinden dürfen, wenn sie von der UEFA und/oder der FIFA anerkannt worden wäre.

Das Vorhaben wird von englischen Vereinen unterstützt.

Die sechs englischen Vereine, die um einen Platz in der Super League konkurrieren, werden 25,5 Millionen Euro (22 Millionen Pfund) für heimische Fußballprojekte spenden. Das Geld soll unter anderem für Fans, Jugendförderung und Gemeindeaktivitäten verwendet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Premier League und des englischen Fußballverbands vom Mittwoch.

Zudem haben sich die Klubs auf Regeländerungen geeinigt, die harte Geldstrafen zur Folge haben werden. Jedes zukünftige derartige Verhalten wird zu einem Abzug von 30 Punkten und einer Geldstrafe von etwa 29 Millionen Euro (25 Millionen Pfund) pro Team führen. Über die Einigung hatte zuerst der britische Fernsehsender Sky berichtet.

Champions-League-Sieger Chelsea Football Club, Arsenal Football Club, Liverpool Football Club, Manchester City Football Club, Manchester United Football Club und Tottenham Hotspur Football Club gehörten zu den zwölf Vereinen, die im April die Gründung einer unabhängigen Super League angekündigt hatten. Nach einem Trommelfeuer der Kritik von nationalen Ligen, Verbänden und einer Reihe von Fangruppen rückten neun Vereine, darunter alle englischen Klubs, schließlich von dem Konzept ab. Das Sextett hat schließlich seinen Fehler eingestanden und sich zur Premier League und zum englischen Sport bekannt.

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Statement auf der offiziellen Website der Premier League

Auf der Homepage der FA findet sich eine Erklärung.

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