“Sport Bild” berichtet über die Fußball-WM 2006: “Es gibt keine Hinweise auf ein gekauftes Sommermärchen”.

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“Sport Bild” berichtet über die Fußball-WM 2006: “Es gibt keine Hinweise auf ein gekauftes Sommermärchen”.

Die vom Deutschen Fußball-Bund beauftragten Esecon-Ermittler haben laut Medienberichten keine Hinweise auf ein gekauftes Sommermärchen gefunden.

“Sport Bild” berichtet, es gebe keine Hinweise auf ein gekauftes Sommermärchen.

Der 125-seitige Untersuchungsbericht, der dem DFB-Exekutivkomitee am 16. Juni übergeben wurde, habe keine Hinweise auf einen Stimmenkauf von FIFA-Exekutivkomiteemitgliedern bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland, so die “Sport Bild”. Auch was mit den 6,7 Millionen Euro passiert ist, die Katar über Umwege an den später lebenslang gesperrten FIFA-Vizepräsidenten Mohamed Bin Hammam überwiesen hat, konnte die Studie nicht erklären.

Die ehemaligen FIFA-Funktionäre Theo Zwanziger, Franz Beckenbauer und Horst R. Schmidt wurden im Februar von der FIFA-Ethikkommission freigesprochen. Im Mai vergangenen Jahres hatte der DFB Esecon mit der Aufklärung des Sommermärchen-Skandals beauftragt. “Im nächsten Schritt”, so der DFB weiter, “werden weitere vertiefende Aussagen eingeholt.” Der Inhalt des Gutachtens werde “anschließend von Esecon in Übereinstimmung mit dem Beschluss des DFB-Präsidiums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.”

Transfer, der dubios ist

In dem Skandal geht es um eine 6,7-Millionen-Euro-Zahlung des Deutschen Fußball-Bundes an den inzwischen verstorbenen Unternehmer Robert Louis-Dreyfus über die FIFA im April 2005. Das Geld wurde als Geschenk für eine WM-Gala 2006 deklariert, die nie stattfand. Beckenbauer hatte 2002 von Louis-Dreyfus ein Darlehen in gleicher Höhe erhalten, das auf den Konten des ehemaligen FIFA-Finanzchefs Mohamed bin Hammam landete. Bis heute ist unklar, aus welchem Grund.

Die Vorwürfe waren von allen Angeklagten stets zurückgewiesen worden. Die FIFA hatte im Februar angekündigt, die Ethik-Verfahren gegen Zwanziger, Beckenbauer und Schmidt nicht weiter zu verfolgen, weil sie verjährt seien.

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DFB-Mitteilung

FIFA-Mitteilung

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