Söder über die Greenpeace-Protestaktion in München: “Kein Kavaliersdelikt”

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Söder über die Greenpeace-Protestaktion in München: “Kein Kavaliersdelikt”

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach der gescheiterten Protestaktion vor dem EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich Sanktionen angekündigt.

Die Protestaktion von Greenpeace sei “kein Kavaliersdelikt”, so Söder.

Dem Bayerischen Rundfunk sagte er: “Das wird genau geahndet, das sind offensichtliche Verstöße.” “Das ist kein Kavaliersdelikt.”

Bei der verpfuschten Paragliding-Aktion, die von Greenpeace organisiert wurde, waren zwei Personen verletzt worden. Eigentlich wollte die Umweltgruppe damit gegen das Sponsoring von Volkswagen protestieren. Nach Angaben eines Münchner Polizeibeamten wurde der Aktivist in Gewahrsam genommen. Greenpeace entschuldigte sich später, erntete dafür aber harsche Kritik.

Der Motorschirmpilot war zunächst über dem Stadion aufgestiegen und hatte versucht, einen riesigen gelben Ball in die Arena zu werfen. Dabei verhedderte er sich in einer Stahlseilkonstruktion auf dem Stadiondach und trudelte aus. Nur mit äußerster Mühe konnte er dem Sturz ins Publikum entkommen. Fotografien zeigten, dass er noch einige Schaulustige streifte.

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