Sieg über die Ukraine dank Baumgartner: Österreich zieht erstmals ins Achtelfinale der Europameisterschaft ein.

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Sieg über die Ukraine dank Baumgartner: Österreich zieht erstmals ins Achtelfinale der Europameisterschaft ein.

Österreich ist 43 Jahre nach der deutschen Demütigung in Cordoba erstmals ins Achtelfinale der Europameisterschaft eingezogen und sorgt damit für ein neues rot-weiß-rotes Fußballfest.

Dank Baumgartner hat Österreich erstmals das Achtelfinale der Europameisterschaft erreicht.

Mit Hilfe des starken Leistungsträgers David Alaba und Torjäger Christoph Baumgartner gewann die Mannschaft von Trainer Franco Foda am Montag in Bukarest gegen die Ukraine mit 1:0 (1:0) und zog damit ins Achtelfinale ein. Die Außenseiter treffen nun in der ersten K.o.-Runde am Samstag im Londoner Wembley-Stadion auf Turnierfavorit Italien. Die Ukraine muss zittern, um als einer der vier besten Gruppendritten weiterzukommen.

Das spielentscheidende Tor erzielte der Hoffenheimer Baumgartner.

Mit seinem entscheidenden Treffer in der 21. Minute nach einer Ecke des lebenslangen Bayern-Profis Alaba versetzte Baumgartner Österreich in Ekstase. Am selben Tag hatte das FB-Team bei der WM 1978 einen seiner glanzvollsten Triumphe errungen und Deutschland dank des berühmten Doppelpacks von Hans Krankl mit 3:2 besiegt. Gleich nach dem Abpfiff feierte die Kronen Zeitung Baumgartner als neuen “goldenen Torjäger”.

Auf den Tribünen gaben die ukrainischen Fans den Ton an, wie auch tagsüber in der Bukarester Altstadt. Die Österreicher hingegen übernahmen sofort die Initiative auf dem Spielfeld. In den ersten 20 Minuten erspielten sie sich mehrere Halbchancen und gingen mit ihrer fünften Ecke in Führung. Baumgartner schlug eine der vielen guten Flanken von Alaba, den Trainer Foda diesmal vom Abwehrzentrum auf die linke Seite verlegt hatte, mit dem rechten Fuß aus kurzer Distanz ins Netz. Er ist nun mit 21 Jahren und 324 Tagen der jüngste österreichische Torschütze bei einer Europameisterschaft.

Insgesamt agierten die Ukrainer zu defensiv, obwohl ihnen ein Unentschieden zum zweiten Platz in der Gruppe gereicht hätte. Erst nach einer knappen halben Stunde wurden sie zum ersten Mal wirklich gefährlich. Andrey Yarmolenko, ein ehemaliger Dortmunder, verpasste fast den Abpraller, nachdem Nikolai Shaparenkos Versuch vom österreichischen Torhüter Daniel Bachmann gestoppt wurde. Das Weiterkommen der Osteuropäer war dagegen ein Ausreißer. Die Österreicher behielten die Kontrolle über das Spiel, wobei Florian Grillitsch (Hoffenheim) von Beginn an spielte und zum ersten Mal in diesem Turnier im zentralen Mittelfeld agierte.

“Mit David wollen wir über die linke Seite Druck machen…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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