Senden: Am Ufer der Iller rettet ein Wasserretter einen verletzten Radfahrer.

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Senden: Am Ufer der Iller rettet ein Wasserretter einen verletzten Radfahrer.

In unwegsamem Gelände stürzt ein Radfahrer. Die Wasserwacht hilft bei der Bergung des Verletzten und unterstützt den Rettungsdienst.

Am Ufer der Iller rettet ein Wasserretter einen verletzten Radfahrer.

Am Montag haben die Wasserwachten aus Senden und Weißenhorn bei der Rettung eines verunglückten Radfahrers geholfen. Die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung wurde um 19.30 Uhr alarmiert. Ein Radfahrer war in unwegsamem Gelände am württembergischen Ufer der Iller gestürzt. Dieser Abschnitt des Illerufers befindet sich zwischen Illerkirchberg und Illerrieden auf einer Anhöhe. Rettungsfahrzeuge können die Einsatzstelle weder vom Fluss noch von den höheren Hügeln aus erreichen.

Der Vertreter der Kreiswasserwacht berichtet über den Einsatzverlauf. Zu Fuß näherte sich ein Rettungsdienstmitarbeiter der verletzten Person und übernahm die Erstversorgung. Ein leichtes Motorrettungsboot wurde von der BRK-Wasserwacht über die Böschung oberhalb des Wehres geschickt. Mit diesem Boot gelangten sie zur südlichen Einsatzstelle, wo sie den Patienten und einen Helfer des Rettungsdienstes aufnahmen und beide an das bayerische Ufer brachten. Dort wartete bereits ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes, der die weitere Behandlung übernahm. Insgesamt waren 19 ehrenamtliche Helfer der BRK-Wasserwacht vor Ort. Der Einsatz wurde gerade noch rechtzeitig beendet, denn im Laufe des Abends setzte eine starke Hitzewelle ein, die die Region in Mitleidenschaft zog.

Genau zu diesem Zeitpunkt wurden bereits zwei weitere Radfahrer verletzt und mussten mit Hilfe der BRK-Wasserrettung aus dem unzugänglichen Uferbereich gerettet werden, teilt die Wasserrettung mit. Die ehrenamtlichen BRK-Wasserwacht’s sind das ganze Jahr über für Notfälle am und im Wasser einsatzbereit. Mit den Schnelleinsatzgruppen Wasserrettung aus Senden, Wasserrettung Neu-Ulm, Illertissen und Wasserrettung Weißenhorn können sie über die Notrufnummer 112 zu Einsätzen im gesamten Landkreis Neu-Ulm und darüber hinaus gerufen werden. An den Wochenenden sorgen mehr als 450 ehrenamtliche BRK-Wasserwachtler im Landkreis Neu-Ulm an elf Wachstationen für die Sicherheit der Badegäste. (AZ)

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