Schachmann gewinnt die Radmeisterschaft im Alleingang.

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Schachmann gewinnt die Radmeisterschaft im Alleingang.

In Stuttgart gewinnt Maximilian Schachmann zum zweiten Mal das Trikot des Deutschen Meisters. Zuvor hatte Tony Martin das Zeitfahren und Lisa Brennauer sowohl das Frauen- als auch das Männerrennen gewonnen.

Schachmann gewann die Meisterschaft als Solist.

Bei den deutschen Straßenrad-Meisterschaften haben die Top-Favoriten Maximilian Schachmann und Zeitfahrmeister Tony Martin ihre Extraklasse gezeigt.

Schachmann gewann am Sonntag das Straßenrennen in Stuttgart vor Jonas Koch und Georg Zimmermann. Martin hatte am Vortag zum neunten Mal das nationale Zeitfahren gewonnen und bereitet sich voller Zuversicht auf die Tour de France vor, die am Samstag in Brest beginnt.

Eine dreiköpfige Spitzengruppe um Schachmann, Emanuel Buchmann und Zimmermann kontrollierte das Rennen über die 185,3 Kilometer lange und mehr als 3000 Meter hohe Strecke lange Zeit. Einige Runden vor dem Ziel, zehn Kilometer vor dem Ziel, holte unter anderem Koch auf und folgte Schachmanns Angriff. Doch der Sprinter hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits überfordert, und Schachmann zog Meter für Meter davon. Am Ende führte der 27-jährige Berliner mit 1:06 Minuten vor Koch. “Wir haben alles versucht”, sagt Koch, “aber am Ende war Max einfach der Stärkere.”

Die Meisterschaften in Stuttgart wurden unter dem eigens für die Veranstaltung geschaffenen Corona-Konzept ausgetragen. So mussten alle Teilnehmer einen PCR-Test absolvieren, und Zuschauer waren während des Zeitfahrens nicht erlaubt. 250 Zuschauer durften in den Zielbereich des Straßenrennens inmitten der Hügel der Schwabenmetropole. Zutritt hatten nur diejenigen, die einen negativen Test bestanden hatten.

Martin wirkte nach seinem Sieg im Zeitfahren völlig distanziert, was mittlerweile zur Gewohnheit geworden war. Immerhin hatte der zweitplatzierte Miguel Heidemann nach 30,5 Kilometern über eine Minute Rückstand. Martin hingegen merkt, wie sich die Gegner nähern. Mit einem Seufzer der Erleichterung stellte Martin fest: “Früher war das Routine, als die Konkurrenz noch nicht so stark war.” “Im Moment scheint es ganz anders zu sein. In dieser Hinsicht habe ich mein Bestes gegeben. Die Hitze war unerträglich, und die zweite Halbzeit war quälend.”

Martin wird sich bei seiner 13. Tour wieder in den Dienst von Siegkandidat Primoz Roglic stellen. Der vierfache Weltmeister hingegen ist optimistisch, was seine Chancen gegen die Zeitfahrer angeht. “Ich habe völlige Freiheit vom Team”, erklärte der 36-Jährige. “Aber ich werde nicht alles für Platz 20 riskieren.”

Lisa Brennauer belegte bei ihren beiden Titelkämpfen in Stuttgart jeweils den ersten Platz. Beim Zeitfahren,… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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