Rüdiger und “das ganze Krieger-Ding”: Nationalspieler, rau und angenehm

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Rüdiger und “das ganze Krieger-Ding”: Nationalspieler, rau und angenehm

Auf dem Spielfeld ist er ein formidabler Gegner. Er kann aber auch höflich sein und seine Kameraden einschätzen. Nach dem Gewinn der Champions League mit Chelsea soll Antonio Rüdiger nun bei der Europameisterschaft für Deutschland glänzen.

Rüdiger mit seiner “Krieger-Persönlichkeit”: rau und angenehm zugleich

Antonio Rüdiger betrat den Trainingsplatz, noch mit seinem Carbon-Gesichtsschutz. Noch vor den ersten Aufwärmübungen setzte der Abwehrheld die schwarze Maske auf.

Auch wenn es beim EM-Auftakt am Sonntag in Herzogenaurach nicht gegen Frankreich ging, Angst kann der 1,90 Meter große Profi schon auf dem Fußballplatz einflößen. “Gegen Toni im Training zu spielen, macht nicht so viel Spaß. Du willst ihn immer in deiner Mannschaft haben”, sagte Vereinskollege Kai Havertz.

“Wir haben einen Kämpfer”, sagt Werner.

Auch Timo Werner, der dritte Profi vom Champions-League-Sieger FC Chelsea in der Nationalmannschaft, schwärmte von Rüdigers Qualitäten: “Er geht in die Zweikämpfe, will den Ball gewinnen.” Bei ihm hat man den Eindruck, dass wir es mit einem Kämpfer zu tun haben. Egal, was kommt, er wirft sich rein.” Rüdiger selbst hält nicht viel von der Erhebung zum Superkämpfer: “Das ganze Kämpfer-Ding, wenn ich ehrlich bin, so habe ich schon immer gespielt.” Und für ihn spielt es auch keine Rolle, ob er schon in die Weltklasse aufgestiegen ist: “Das sollen andere beurteilen. Ich weiß, dass ich noch an mir arbeiten muss.”

Fakt ist: Mit dem Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw und dem Trainerwechsel von Frank Lampard zu Thomas Tuchel beim FC Chelsea sind Rüdigers Aktien gestiegen. “Toni Rüdiger hat zuletzt immer für uns gespielt. Er ist ein Innenverteidiger auf allerhöchstem Niveau und mit der Art und Weise, wie er spielt, ein absolut wichtiger Spieler für uns”, urteilte Löw nach dem Trainingslager in Seefeld. Am Dienstag gegen Frankreich wird Rüdiger voraussichtlich neben Mats Hummels und Gladbachs Matthias Ginter in der Dreier-Abwehrkette spielen.

Gefragt als Mentalitätsspieler

Dabei hatte Lampard den gebürtigen Berliner noch in der ersten Saisonhälfte quasi aus dem Chelsea-Kader befördert. “Das erste halbe Jahr war er gefühlt aussortiert”, erinnerte sich Havertz, “nach dem Trainerwechsel hat er überragend gespielt. Er war als Mentalitätsspieler sehr wichtig.” Und genau das ist er jetzt…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

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