Regenbogenstadion: Wie andere Länder das Thema Regenbogen in der Münchner Arena sehen.

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Regenbogenstadion: Wie andere Länder das Thema Regenbogen in der Münchner Arena sehen.

Was andere europäische Länder über die Diskussion in Deutschland denken. Unsere Korrespondenten sind mit ihren Erkenntnissen zurückgekehrt.

Was andere Länder über die Regenbogen-Diskussion in der Münchner Arena denken

Die Entscheidung der Uefa, die Beleuchtung des Münchner Stadions in Regenbogenfarben als Symbol der Toleranz zu verbieten, hat in ganz Europa Empörung ausgelöst. Diese beziehen sich auch auf die jeweiligen Verfassungen der Länder. Ein kurzer Abriss:

Rassismus-Diskussion in England

Die Kontroverse um die Regenbogenbeleuchtung der Allianz-Arena wurde in Großbritannien beobachtet, doch die Briten sind mit ihrer eigenen, teils leidenschaftlich geführten Auseinandersetzung beschäftigt. Rassismus steht dabei im Mittelpunkt. Englands Nationalmannschaft wurde von einigen ihrer eigenen Fans ausgebuht und ausgepfiffen, als sie vor dem Beginn ihrer Testspiele auf die Knie ging, um gegen Rassismus zu protestieren. Politiker, Kommentatoren, Fans und Aktivisten debattierten in den Medien darüber, ob es sich um eine “Gestenpolitik” handelte, wie Innenministerin Priti Patel verurteilte, oder um ein wichtiges Zeichen der jungen, selbstbewussten und vielfältigen Mannschaft. Tyrone Mings, ein Verteidiger, bemerkte: “Wir haben unsere eigenen Perspektiven, was wir tun können, um zu helfen – und was einen Einfluss haben kann.” Die Schotten setzten während des Spiels im Wembley-Stadion letzte Woche ein symbolisches Zeichen der Einheit mit England. Trainer Gareth Southgate, der praktisch die Rolle des moralischen Anführers übernommen hat, ermutigt Spieler wie Raheem Sterling.

Gareth Southgate ist der Trainer von England.

Laurence Griffiths/Getty Images/AP/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/dpa/

So verteidigte er seine Mannschaftskameraden nicht nur gegen die häufigen rassistischen Angriffe im Internet und auf dem Spielfeld, sondern zollte ihnen auch Respekt und politischen Mut. Southgate veröffentlichte kürzlich einen leidenschaftlichen offenen Brief mit dem Titel “Dear England”, in dem er erklärte: “Ich hatte nie das Gefühl, dass es bei uns nur um den Fußball gehen sollte.” “Ich schätze den Wunsch auf dieser Insel, unsere Überzeugungen und Traditionen zu bewahren…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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