Regenbogenfarben sind in der Allianz Arena während der Europameisterschaft 2021 verboten, so die Uefa.

0

Regenbogenfarben sind in der Allianz Arena während der Europameisterschaft 2021 verboten, so die Uefa.

Die deutsche Nationalmannschaft hat ein klares Statement gegen Homophobie abgegeben. Es ist möglich, dass eine weitere symbolische Aktion folgen wird. Die Uefa hingegen ist skeptisch, was das politische Engagement angeht.

Die Bemühungen der Uefa, es den Sportlern schwer zu machen, Flagge zu zeigen

Es ist wichtig, einen Sinn für Ordnung aufrechtzuerhalten. Ohne Regeln kann es keinen geordneten Ablauf geben, und Spiele ohne Ordnungsbehörde sind das Letzte, was dem europäischen Fußballverband in den Sinn kommt. Der Schiedsrichter hat in erster Linie die Aufgabe, die Spiele zu leiten. Darüber hinaus wählt die Uefa für jedes Spiel der Europameisterschaft einen Spieldelegierten aus. Er achtet unter anderem darauf, dass die Ziffern auf den Trikots die richtige Größe haben (zwischen 25 und 35 Zentimetern).

Grund zur Beanstandung fand er nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal. Der DFB-Trikotwart habe sich an die Uefa-Vorgaben gehalten, die Ziffern seien nicht zu groß gewesen. Manuel Neuer hingegen trug eine Kapitänsbinde, die gegen die Uefa-Regeln verstieß. Jede Mannschaft hat vom Verband Kapitänsbinden erhalten. Neuer hingegen trug ein separates Armband um den Arm. Es war in den Farben des Regenbogens gehalten und ist ein sichtbares Symbol für Vielfalt und gegen Homophobie.

Kommentar: Die Uefa hat sich mit den Ermittlungen gegen Neuer lächerlich gemacht

Die Uefa untersuchte den Vorfall. Obwohl sie letztlich entschied, dass Neuer die Armbinde in Zukunft tragen darf, steht sie nun schon vor der nächsten – aus ihrer Sicht – schwierigen Entscheidung. Der Münchner Stadtrat hat beantragt, dass die Münchner Arena während des Spiels gegen Ungarn in den Farben des Regenbogens beleuchtet wird. Es wäre ein weiteres sichtbares Zeichen. Eines, das sich auch gegen Viktor Orban wendet, dessen Regierung kürzlich ein Gesetz verabschiedet hat, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Bezug auf Homo- und Transsexualität einschränkt.

Eine Aktion des DFB-Teams und der Stadt München: Leon Goretzka findet Regenbogen-Arena gut

Nationalspieler Leon Goretzka findet die Idee der Regenbogen-Arena gut. “Ich denke, insgesamt kann man als Fußballwelt derzeit sehr gut sehen, dass wir Rassismus und Homophobie mit Vielfalt begegnen wollen. Es ist ein schönes Zeichen, dass dort mit vielfältigen Ideen auf sich aufmerksam gemacht wird”, sagte der Nationalspieler.

Er… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

Share.

Leave A Reply