Pogacar, ein Uber-Fahrer, und Roglic, ein Phantom, sind Tour-Favoriten.

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Pogacar, ein Uber-Fahrer, und Roglic, ein Phantom, sind Tour-Favoriten.

Wird es wieder ein slowenisches Duell geben, oder wird sich Ineos revanchieren? Bei der 108. Tour de France ist das Feld der Favoriten so klein wie schon lange nicht mehr.

Die Überrundeten Pogacar und Phantom Roglic sind zwei der Favoriten der Tour.

Tadej Pogacar und Primoz Roglic wollen die nächste slowenische Show abziehen, aber Ineos-Grenadiers, ein prominentes britisches Team, hält sich mit zahlreichen hervorragenden Fahrern zurück.

Alles läuft auf einen Dreikampf bei der Tour de France hinaus, die am 26. Juni in Brest beginnt. Ein Franzose hat allerdings geringe Erwartungen.

TADEJ POGACAR: Er ist erst 22, aber er ist schon unbesiegbar. Die diesjährige Tour wird wieder einmal von Tadej Pogacar gewonnen werden, zumal die erhöhte Anzahl an Zeitfahrkilometern dem aufstrebenden Star zugute kommt. Der spannende Abschluss des letzten Jahres, bei dem Pogacar seinem Landsmann Roglic im letzten Zeitfahren den Gesamtsieg wegschnappte, wird noch lange in Erinnerung bleiben. Pogacar hat eine starke Erfolgsbilanz bei professionellen Etappenrennen. Bis heute hat der Fahrer aus den VAE 14 Rennen bestritten. In keinem dieser Rennen ist er schlechter als Sechster geworden, sieben davon hat er gewonnen.

PRIMOZ ROGLIC: Um fair zu sein, wäre Primoz Roglic an der Reihe. Der 31-Jährige zeigt seit Jahren konstante Leistungen und gewann die Vuelta, die Baskenland-Rundfahrt und die Tour de Romandie jeweils zweimal. Im vergangenen Jahr fehlten dem Ex-Skispringer nur 59 Sekunden zum Gesamtsieg bei der Tour. Roglic wird seine Lehren daraus gezogen haben. In diesem Jahr fuhr der Slowene im Frühjahr nur fünf Rennen und ist seitdem untergetaucht. Das Phantom” Roglic hat sogar die Slowenien-Rundfahrt und die nationalen Meisterschaften ausgelassen und sich mit Höhentrainingslagern in der Sierra Nevada und in Tignes auf die Tour vorbereitet. Eine langweilige Tour sieht er nicht: “Es wird nicht nur ein Kampf zwischen Tadej und mir sein. Es gibt noch 20 andere Jungs.”

GERAINT THOMAS: Der Tour-Sieger von 2018 ist wieder nahe an seiner Bestform. Ließ es Geraint Thomas nach seinem großen Triumph ein wenig schleifen und gönnte sich ein paar Abende im Pub, ist der Waliser nun wieder voll fokussiert. Mit dem Sieg bei der Tour de Romandie und dem dritten Platz bei der Dauphiné hat er Zeichen gesetzt, außerdem freut er sich auf die beiden Einzelzeitfahren. “Die Zeitfahren spielen eine größere Rolle, denn auf insgesamt 58 Kilometern kann man eine Minute verlieren. Und in den Bergen sind die Zeitabstände nicht mehr…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Newsmeldung.

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