Pawljutschenkowa steht nach 52 Jahren Wartezeit endlich im Finale der French Open.

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Pawljutschenkowa steht nach 52 Jahren Wartezeit endlich im Finale der French Open.

Noch nie in der Geschichte des Tennis hat eine Spielerin so lange auf ihr erstes Grand-Slam-Finale warten müssen. Die Russin Anastasia Pavlyuchenkova steht in Paris zum 52. Mal bei einem der vier wichtigsten Events – und zum ersten Mal im Finale.

Pawljutschenkowas langes Warten hat ein Ende: Im 52. Anlauf hat sie das Finale erreicht.

Anastasia Pavlyuchenkova hat länger als jede andere Spielerin auf diesen Moment warten müssen. Sie hat 52 Mal an einem Grand-Slam-Turnier teilgenommen und 122 Matches in einem der vier prestigeträchtigsten Wettbewerbe des Tennis bestritten. Und jetzt ist es Zeit für das Finale der French Open.

“Es war eine lange Reise”, sagte die 29-Jährige vor ihrem Finale am Samstag (15.00 Uhr/Eurosport) gegen die ungesetzte Tschechin Barbora Krejcikova. Pawljutschenkowa erklärte: “Es gab viele Höhen und Tiefen, es war nicht einfach.”

Verletzungen haben sie ausgebremst.

Sie ist die erste Russin, die das Finale eines Grand-Slam-Turniers erreicht hat, seit die inzwischen zurückgetretene Maria Scharapowa dies 2015 bei den Australian Open tat. “Ich habe nicht erwartet, dass ich es dieses Jahr hier ins Finale schaffe”, sagte die Nummer 32 der Welt. “Aber so etwas kann man nicht planen.”

Immerhin hatten ihr viele den Durchbruch schon früher vorausgesagt. Sie kletterte an die Spitze der Junioren-Weltrangliste und galt als junges Talent mit großer Zukunft. Doch immer wieder wurde sie von Verletzungen geplagt. Trotzdem schaffte sie es bei allen vier Grand Slams bis ins Viertelfinale – doch dort war immer Endstation. Das letzte Mal war im vergangenen Jahr bei den Australian Open in Melbourne.

Nerven gut im Griff

Doch Pawljutschenkowa glaubte weiter an sich, arbeitete noch härter und sprach immer wieder mit einem Sportpsychologen. Wie wichtig es ist, mit Druck und Erwartungen umzugehen, hat gerade wieder der Fall von Naomi Osaka gezeigt. Das Aushängeschild im Damentennis zog sich in Paris vor der zweiten Runde zurück. Die Japanerin machte öffentlich, dass sie mit Depressionen zu kämpfen hat und sich vorerst aus dem Rampenlicht zurückziehen will.

Mit dabei ist nun Pawljutschenkowa am Samstag. Im Halbfinale gegen Tamara Zidansek aus Slowenien hatte sie ihre Nerven gut im Griff. Das wird auch der Schlüssel gegen Krejcikova…. sein. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

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