Österreich ist durch die Sperre von Arnautovic frustriert, und die Oranje wollen die Fußball-Europameisterschaft gewinnen.

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Österreich ist durch die Sperre von Arnautovic frustriert, und die Oranje wollen die Fußball-Europameisterschaft gewinnen.

Auf dieses Spiel hatte sich Marko Arnautovic ganz besonders gefreut. Er wollte in den Niederlanden, wo er jahrelang gespielt hatte, wieder ein Tor erzielen. Doch nun hat die UEFA den Stürmer gesperrt.

Die Suspendierung von Arnautovic hat Österreich frustriert, und die Oranje sind auf einen Sieg aus.

Vor dem Spitzenspiel gegen die Niederlande wich die Freude der Österreicher über den ersten EM-Sieg überhaupt dem Frust über die Sperre ihres besten Stürmers.

Die Europäische Fußball-Union hat Marko Arnautovic für seinen obszönen Jubel nach dem Siegtreffer beim 3:1-Sieg gegen Nordmazedonien für ein Spiel gesperrt, womit das Team Austria die Begegnung gegen die Elftal am Donnerstag in Amsterdam (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) verpasst.

Arnautovic drückt sein Bedauern aus.

Dem serbischstämmigen Stürmer wurde nach seinem Treffer am Sonntag vorgeworfen, den albanischstämmigen Gegenspieler Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äußerungen gemacht zu haben. Nach der in der Verbandsmitteilung genannten Satzungsbestimmung (“Beleidigung von Spielern oder anderen beim Spiel anwesenden Personen”) stufte die UEFA die Äußerungen des 32-Jährigen nicht als rassistisch ein. Ansonsten hätte dem ehemaligen Werder-Bremen-Angreifer eine weitaus härtere Strafe gedroht.

In einer Erklärung des Österreichischen Fußball-Bundes (FB) sagte Arnautovic: “Ich habe mein Fehlverhalten, das Tor aus eigenem Antrieb zu feiern, noch bevor ein Verfahren eingeleitet wurde, offiziell anerkannt und mich dafür entschuldigt.” “Beide Seiten haben unglückliche Aussagen gemacht, aber Provokationen sind keine Entschuldigung für mein Verhalten.” Es habe unmittelbar nach dem Spiel “ein Gespräch und eine gegenseitige Entschuldigung” gegeben.

Eine Suspendierung ist eine schwer zu schluckende Pille.

Dennoch griff die UEFA hart durch und suspendierte den Stürmer, der für seine Emotionen und Aufbrausungen bekannt ist. Der nordmazedonische Verband hatte am 14. Juni einen Beschwerdebrief an die UEFA geschickt und “die härteste Strafe für den österreichischen Nationalspieler gefordert.” Alioski hatte erklärt, er habe nicht genau verstanden, was Arnautovic nach dem Tor gesagt habe. Serben und Albaner gelten seit Jahrzehnten als Feinde.

Für Arnautovic ist die Sperre doppelt bitter. Zum einen hätte der Stürmer, der 25.000 Euro für ein Integrationsprojekt spendet, in Amsterdam wohl in der ersten Elf gestanden. Zum anderen hat er eine niederländische Vergangenheit, spielte von… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine andere Nachricht.

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