Olympische Sommerspiele in Tokio: Deutsche Meister werden das Turnteam anführen.

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Olympische Sommerspiele in Tokio: Deutsche Meister werden das Turnteam anführen.

Das deutsche Turnteam ist nach einer Europameisterschaft und zwei Qualifikationswettkämpfen in sieben Wochen bereit für die Olympischen Spiele. Angeführt von den Mehrkampfsiegern Elisabeth Seitz und Lukas Dauser sollen beide Kader das Mannschaftsfinale in Tokio erreichen.

Die Olympia-Riege der Turner wird von deutschen Meistern angeführt.

Lukas Dauser muss sich keine Sorgen um das Olympia-Team des Deutschen Turner-Bundes (DTB) in Tokio machen.

Dennoch zeigte sich der deutsche Mehrkampfmeister “erleichtert”, als sich am Sonntag die Türen eines Münchner Hotels öffneten, in dem die Hoffnungsträger ihre Mannschaften für die Reise nach Asien lernten. “Viele Leute haben mir seit der EM gesagt, dass ich sowieso dazu gehöre”, betonte die EM-Bronzegewinnerin am Barren. “Aber auch wenn das den Druck lindern sollte, hat es ihn nur noch verstärkt.”

Deshalb, so der 27-Jährige, sei auch die zweite Olympia-Qualifikation des Lokalmatadors, die einen Tag zuvor in der Olympiahalle stattfand, nicht wie geplant verlaufen. Anders als vor einer Woche bei den nationalen Meisterschaften in Dortmund musste sich der Turner aus Unterhaching dem EM-Zweiten am Reck, Andreas Toba aus Hannover, geschlagen geben.

Während die beiden schon vor der Entscheidung des Präsidiums von Olympia-Trainer Valeri Belenki einen Freifahrtschein erhalten hatten, mussten der drittplatzierte Erfurter Nils Dunkel und der Berliner Philipp Herder bis zum Schluss warten, ob sie zu den Spielen gebracht werden. Nick Klessing, WM-Finalist 2019 an den Ringen, wurde nur als Ersatzmann geholt, weil der Routinier Herder, der bereits vor fünf Jahren in Rio als Ersatzmann dabei war, das Team an allen Geräten verstärken könnte, so Belenki.

Auch bei den Frauen setzte sich die Erfahrung durch. Neben der deutschen Mehrkampfmeisterin Elisabeth Seitz (Stuttgart), der Kölner Vizemeisterin Sarah Voss und der früheren Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer (Chemnitz) komplettiert die 32-jährige Kim Bui den Vierer für Tokio. Zwischen der Stuttgarterin und ihrer Trainingspartnerin und Reserve Emelie Petz (Backnang) lag laut Bundestrainerin Ulla Koch ein Zehntel Unterschied, als der Computer die Ergebnisse der beiden Leistungstests überprüfte, um zu sehen, welche Zusammensetzung das beste Mannschaftsergebnis ergibt. Ein weiteres ging an Voss und Schäfer…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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