Nationales Rassemblement: Streik zur Unterstützung von Frankreichs Rechtsextremen bei den Provinzwahlen

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Nationales Rassemblement: Streik zur Unterstützung von Frankreichs Rechtsextremen bei den Provinzwahlen

Die Partei von Marine Le Pen verliert bei den Regionalwahlen, obwohl sie zum ersten Mal in einem der Gebiete gewinnen könnte. Die Abstimmung gilt auch als Stimmungsumschwung, weil sie die letzte nationale Entscheidung vor der Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 ist.

Schlag für die Rechtsextremen bei Regionalwahlen in Frankreich

In der ersten Runde der Regionalwahlen in Frankreich hat die rechtsextreme Partei von Marine Le Pen große Verluste erlitten.

Nach ersten Berechnungen kam das Rassemblement National (RN/ehemals: Front National) am Sonntag mit nur rund 19 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz. Damit ging die bürgerlich-konservative Bewegung mit gut 27 Prozent der Stimmen als stärkste Gruppierung hervor.

Bei den vorangegangenen Regionalwahlen im Dezember 2015 war Le Pens Partei mit 27,7 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang noch siegreich. In der zweiten Runde konnte sie jedoch keine der französischen Regionen gewinnen. In der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur hat die Partei zum ersten Mal Aussicht, eine Mehrheit in einer Region zu erringen. Le Pen, die Chefin des Front National, machte die schlechte Wahlbeteiligung für das Ergebnis verantwortlich und nannte es eine “bürgerliche Katastrophe”.

Die historische Volkspartei der Sozialisten und ihre Verbündeten erhielten den Hochrechnungen zufolge rund 18 Prozent der Stimmen. Sie stellen derzeit in den meisten Regionen den Regionalpräsidenten, zusammen mit der bürgerlichen Rechten. Die Grüne Partei erhielt etwa 13% der Stimmen und lag damit vor der Partei LREM von Präsident Emmanuel Macron. Bei den liberalen Partnern, die zum Teil stark im Land verwurzelt sind, liegt die Partei mit rund 11% auf einem abgeschlagenen fünften Platz.

Die Wahlbeteiligung wird voraussichtlich zwischen 31 und 34 Prozent liegen, was ein historischer Tiefstand wäre. Die bisher niedrigste Wahlbeteiligung bei einer Regionalwahl in der ersten Runde lag bei 46,3 Prozent im Jahr 2010. Auf Twitter äußerte sich Innenminister Gérald Darmanin besorgt über die Beteiligung.

Die Regional- und Departementswahlen gelten als Stimmungsbarometer für die letzte nationale Entscheidung vor den Präsidentschaftswahlen im April und Mai. Daher wird ein gutes Abschneiden von Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen erwartet. Für die Beliebtheit Macrons in der Bevölkerung ist das Ergebnis aufgrund der extrem unterschiedlichen Fähigkeiten der Zentralregierung und der Regionen nur bedingt relevant. Während… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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