Nach einer gescheiterten Protestaktion in München ermittelt die Polizei wegen eines Vorfalls bei einem Deutschlandspiel.

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Nach einer gescheiterten Protestaktion in München ermittelt die Polizei wegen eines Vorfalls bei einem Deutschlandspiel.

Nach der gescheiterten Protestaktion vor dem EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich ermittelt die Polizei wegen mehrerer Strafanzeigen sowie Verstößen gegen das Luftverkehrsgesetz.

Nach einer gescheiterten Protestaktion in Muenchen ermittelt die Polizei.

Das teilte das Polizeipräsidium München mit. Am Vorabend, unmittelbar vor Beginn des Fußballspiels, war ein 38-jähriger Mann aus Baden-Württemberg auf dem Rasen des Münchner EM-Stadions gelandet und hatte beim Landeanflug zwei Männer verletzt, die beide ins Krankenhaus kamen.

Der Motorschirmpilot wurde festgenommen und sein Fluggerät abtransportiert. “Das Polizeipräsidium München unterstreicht, dass ein derart unverantwortliches Verhalten, bei dem eine erhebliche Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen wird, kein Verständnis findet”, heißt es in der Mitteilung der Polizei weiter. Von anderer Seite wurde die Umweltorganisation Greenpeace für ihr fehlerhaftes Verhalten kritisiert. Der Pilot hatte beabsichtigt, einen riesigen gelben Ball in die Arena zu werfen. Dieser verhedderte sich in einem auf dem Stadiondach konstruierten Stahlseil, drehte sich und versank dabei im Inneren des Stadions.

Die Folgen hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) festgestellt. Dem Bayerischen Rundfunk sagte er: “Das wird genau geahndet, das sind offensichtliche Verstöße.” “Das ist kein Kavaliersdelikt.”

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