Marcel Schrötter hat sich für den Motorrad-WM-Grand-Prix Deutschland 2021 viel vorgenommen.

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Marcel Schrötter hat sich für den Motorrad-WM-Grand-Prix Deutschland 2021 viel vorgenommen.

Nach einjähriger Pause kehrt die Weltmeisterschaft an diesem Wochenende auf den Sachsenring zurück, wo der Pflugdorfer vor zwei Jahren Zweiter wurde. Der Fahrer und sein Teamchef Jürgen Lingg haben sich viel vorgenommen.

Marcel Schrötter will seinen ersten Sieg.

Marcel Schrötter kennt die Ursache für seine Probleme und die seines Teams. Das Liqui Moly IntactGP-Team aus Memmingen leidet im Training und im Qualifying. “In die ersten drei Startreihen zu kommen, also unter die ersten neun, muss unser Ziel sein. Denn wenn man 16. oder 19. wird, hat man nur eine geringe Chance auf das Podium”, erklärt der Motorrad-Pilot aus Pflugdorf bei Landsberg. Der achte Lauf der Saison wird ein einzigartiges Ereignis sein. Der Zweiradzirkus kehrt nach einjähriger Pause an den Sachsenring zurück.

Während in Barcelona einst rund 20.000 Zuschauer pro Tag erlaubt waren, herrschen im Freistaat Sachsen immer noch strenge Corona-Gesetze. Natürlich vermissen die Radsportler, wie alle anderen Sportler auch, ihre Fans. Ein Wochenende auf dem Sachsenring gehört dagegen für viele Motorradfans zu den Höhepunkten im persönlichen Urlaubskalender. Tagsüber rumpeln die Maschinen über den Asphalt des 3,671 Kilometer langen Kurses. Nachts ist die Rockmusik aus den selbstgebauten Boxentürmen nicht leiser. Obendrein gibt es den einen oder anderen geistigen Drink.

Die Nachfahren von Henry Fonda feiern

Während die Nachfahren von Easy Rider Henry Fonda Party machen, müssen sich die Piloten konzentrieren und sich auf die ganz speziellen Eigenheiten der Strecke bei Hohenstein-Ernstthal einstellen. “Der Sachsenring ist sehr speziell. Es geht ständig bergauf oder bergab, selbst die lange Zielgerade ist bergauf. Außerdem ist die Strecke sehr eng”, beschreibt Schrötter die Herausforderung und ergänzt: “Gute Überholmöglichkeiten gibt es eigentlich nur am Ende der Zielgeraden und vielleicht in den letzten beiden Kurven.” Vor zwei Jahren meisterte der Pflugdorfer sein Heimrennen nahezu perfekt. Schrötter fuhr in seiner Moto2-Klasse auf das Podium.

Das ist auch das Ziel für die Ausgabe 2021, mindestens. Schrötter fährt seit zehn Jahren in der 136 PS starken Motorradklasse. Und wartet noch immer auf seinen ersten Sieg. “Natürlich ist es mein Traum, endlich… Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

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