Löw und DFB-Spieler kehren in den Tunnel der deutschen Nationalmannschaft in Frankreich zurück.

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Löw und DFB-Spieler kehren in den Tunnel der deutschen Nationalmannschaft in Frankreich zurück.

Auch die deutschen Spieler können den schrecklichen Anblick Kopenhagens auf dem Trainingsgelände nur ausblenden. Das 50. Spiel der Europameisterschaft rückt näher. Gegen Frankreich wird nicht nur “love, love, love” helfen.

Zurück im Frankreich-Tunnel, Löw und die DFB-Spieler

Die deutschen EM-Spieler konnten am Morgen nach dem “Schockmoment” um Christian Eriksen nur dank ihrer gewohnten Fußball-Rituale in den Alltagsmodus zurückkehren.

Beim typischen Kreisspiel ließ sich Thomas Müller, der laut schimpfende Verlierer, nicht nur von seinen Mitspielern, sondern auch von Joachim Löw das Ohr abschnippen. Ein bisschen Spaß musste sein.

Vor dem Fernseher gibt es einen Schockmoment.

Nach den Turbulenzen um Dänemarks Starspieler Eriksen brauchte die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag in Herzogenaurach lange, um zur Normalität zurückzukehren. “Was passiert ist, war ein Schock für uns”, stellte Antonio Rüdiger fest. “Bilder, die man erst einmal verdauen muss – auf jeden Fall”, sagte Verteidigerkollege Lukas Klostermann.

Am Samstagabend versammelte sich eine Gruppe von Nationalspielern im Lounge-Bereich um den Pool und verfolgte auf einem großen TV-Bildschirm, wie die Ärzte im 850 Kilometer entfernten Kopenhagen um Eriksens Leben kämpften. Klostermann sagte aus Leipzig, es sei “ganz entscheidend”, dass “positive Nachrichten” aus Dänemark in der DFB-Zentrale ankämen.

Trotzdem bekam niemand die Bilder an einem Tag aus dem Kopf. Als der Ball ins Spiel kam, funktionierte das nur noch einmal. “Auf dem Fußballplatz kann man viele Dinge ausblenden”, bemerkte Klostermann. Am Abend zuvor hatte das DFB-Team ein Mannschaftsfoto mit Genesungswünschen gepostet. Klostermann erklärte, dass es ein “Bedürfnis aller sei, dem Profi-Kollegen Eriksen positive Energie zu geben”.

Die Vorbereitung auf Frankreich läuft.

Trotzdem musste am nächsten Morgen die Arbeit für die Europameisterschaft beginnen – und zwar mit Elan und Freude. Beim Studium seines Trainings-Spickzettels rannte Löw zunächst vor den Wasserfontänen eines plötzlich anspringenden Rasensprengers davon. War es seine EM-Mannschaft? Oder die streng geheimen Strategien Frankreichs? Oder doch nur ein Aufwärmtraining? Egal: Die Uhr tickt. Auch für die DFB-Elf, die erst ganz zum Schluss ins Turnier einsteigt, rückt der Beginn der Europameisterschaft immer näher.

Die Vorbereitungen für den größten denkbaren Test am Dienstag (21 Uhr) zur Eröffnung der Europameisterschaft sind voll im Gange. Löw hat, wie er am Ende der gut zweiwöchigen Vorbereitung erfreut resümierte, “mit jeder Trainingseinheit kleine Schritte nach vorne gemacht.”

“Wir sind als Mannschaft gut drauf und bereit, loszulegen.” Mit Frankreich am Horizont… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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