Länderspiel: DFB-Frauenteam kam gegen Chile nur zu einem 0:0-Unentschieden.

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Länderspiel: DFB-Frauenteam kam gegen Chile nur zu einem 0:0-Unentschieden.

Im letzten Spiel der Saison wollte die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft mit einem Offensiv-Feuerwerk ein Zeichen setzen. Doch bei der Mannschaft, die zuvor noch nie zusammengespielt hatte, klappte fast nichts.

Die DFB-Frauenmannschaft kam gegen Chile nur zu einem 0:0-Unentschieden.

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist mit einem schlechten Ergebnis in die Sommerpause gegangen. Das stark verbesserte Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kam gegen Olympia-Debütant Chile nicht über ein torloses Remis hinaus.

Vor 1.000 Zuschauern gelang es dem DFB-Team nicht, ein eigenes Spiel zu entwickeln und den spielstarken Gästen ihr Spiel aufzuzwingen.

“Insgesamt war es keine schöne Leistung von uns”, kommentierte Voss-Tecklenburg kurz nach dem Remis im ZDF. “Wir waren nicht gut in den Zweikämpfen, im Stellungsspiel und in den Grundfähigkeiten. “Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen”, so der Bundestrainer. “Wir halten uns nicht an den Standard. Dann hat man es mit einem Gegner zu tun, der mit Eifer kämpft.”

Die Zusammensetzung der Mannschaft hat sich radikal verändert.

Wie erwartet hatte Voss-Tecklenburg eine komplett andere Mannschaft als bei der 0:1-Niederlage gegen Frankreich am 10. Juni. Lediglich Verteidigerin Jana Feldkamp und die Mittelfeldspielerinnen Linda Dallmann und Sjoeke Nüsken standen noch in der Startformation aus jenem Spiel. Auf dem Spielfeld trugen die DFB-Frauen die schwarzen Auswärtstrikots der Männer, um ihre Unterstützung für die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw zu zeigen, die heute Abend gegen Frankreich ihr erstes EM-Spiel bestreitet.

Das versprochene Offensivfeuerwerk blieb aus. Die Chileninnen taten genau das, was die DFB-Damen geplant hatten: Sie störten die Angriffe des Gegners früh mit hohem Pressing und übernahmen anschließend die Kontrolle über das Geschehen. Im deutschen Spiel herrschte allgemeines Gefühl der Hilflosigkeit.

An diesem Tag klappte einfach nichts.

Es gab keine Bewegung und damit keine Anspielstationen, die Pässe der Abwehr waren zu ungenau und es fehlten Ideen für einen bedrohlichen Spielaufbau. Diese Leistung beeindruckte Voss-Tecklenburg nicht, er schimpfte laut, schüttelte den Kopf und wandte sich wütend wieder ab.

Nur wenn die DFB-Frauen von den Außenpositionen in den Strafraum stürmten, kam Gefahr auf. In der 31. Minute hatte Dallmann die erste ernsthafte Chance, doch Christiane Endler, eine der besten Torhüterinnen der Welt, rettete. Die Gastgeber hingegen hatten…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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