Kerber im Viertelfinale des WTA-Turniers in Bad Homburg, kurz vor Wimbledon.

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Kerber im Viertelfinale des WTA-Turniers in Bad Homburg, kurz vor Wimbledon.

Angelique Kerber wird ihrer Rolle als Mitfavoritin in den ersten beiden Runden in Bad Homburg mit einem 6:1, 6:1 und einem 6:0, 6:2 überraschend gerecht.

Kerber im Viertelfinale von Bad Homburg kurz vor Wimbledon.

Angelique Kerber hat durch ihren jüngsten souveränen Sieg zum ersten Mal seit Anfang Februar das Viertelfinale erreicht.

Mit einem 6:0, 6:2-Erfolg über die russische Außenseiterin Anna Blinkova bei ihrem Heimturnier in Bad Homburg demonstrierte Deutschlands beste Tennisspielerin einen Klassenunterschied. “Ich wollte von Anfang an aggressiv spielen. “Ich bin zufrieden damit, wie ich heute aufgetreten bin”, resümierte die 33-Jährige.

Ein Spiel mit hohem Einsatz

Die Kielerin, die elf Jahre jünger ist als Blinkova, hatte dank einer soliden Aufschlagquote und einem druckvollen Spiel am Ende doppelt so viele Punkte (60) gewonnen. Sie ist nach Laura Siegemund die zweite deutsche Spielerin, die bei dem mit 189.708 Euro dotierten neuen Rasenturnier die Runde der besten Acht erreichte und hat nun die Chance, am Donnerstag ins Halbfinale einzuziehen.

Die junge Amerikanerin Amanda Anisimova hingegen wird für die Kielerin ein deutlich größerer Prüfstein sein als in ihren ersten beiden Runden. Ein weiterer Sieg würde das Selbstvertrauen vor dem am Montag beginnenden Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon stärken. Kerbers langjährige Tennis-Kollegin Andrea Petkovic unterlag am Dienstag der erst 19 Jahre alten Anisimova, die vor zwei Jahren Halbfinalistin bei den French Open war.

Wimbledon-Erfolge sind kein Kriterium.

Kerber stand gegen Blinkova keine Stunde auf dem Rasen, wie in ihrem Auftaktmatch bei der Premiere in Bad Homburg. Zwei Tage nach ihrem lockeren 6:1, 6:1-Auftaktsieg gegen die russische Qualifikantin Ekaterina Jaschina dominierte die an Nummer vier gesetzte Spielerin das Match gegen die Weltranglisten-90. aus Moskau von Beginn an klar. Der Rasen als von ihr bevorzugter Belag sowie das Heimturnier mit dem Beifall von bis zu 600 Zuschauern und auch mit organisatorischen Aufgaben als Turnierbotschafterin scheinen ihr gut zu tun.

Freilich halfen auch zahlreiche Fehler der elf Jahre jüngeren Russin. Und dieser Sieg ist kein Maßstab für die kommenden Wochen oder ihr Abschneiden in Wimbledon. Aber wie souverän die Linkshänderin durch die ersten beiden Runden marschierte, war angesichts ihrer bisher enttäuschenden Saison schon bemerkenswert. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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