Karriereende: Kämpfer Khedira bricht ab: “Ich bin erst mal raus”.

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Karriereende: Kämpfer Khedira bricht ab: “Ich bin erst mal raus”.

Sami Khedira hat sich entschieden, seine Karriere zu beenden. Für den 34-Jährigen wird der Aufenthalt bei Hertha BSC die letzte Station seiner Profikarriere sein. Sein Körper kann nach 15 Jahren Profifußball nicht mehr mitmachen.

“Ich bin erst einmal raus”, sagt Kämpfer Khedira.

Ein Weltmeister wird zum Globetrotter: Rio-Sieger Sami Khedira hat das Ende seiner erfolgreichen Karriere verkündet und sucht erst einmal Abstand vom Fußball.

“Ich bin erst einmal raus”, sagte Khedira auf einer Pressekonferenz seines Vereins Hertha BSC. Statt von Spiel zu Spiel zu hetzen, will der 34-Jährige nun privat reisen. “Ein richtiges Zuhause werde ich nicht haben. Ich werde viele Dinge tun, die ich als aktiver Sportler nicht tun konnte”, sagte Khedira, der bei der Bekanntgabe sichtlich mit seinen Emotionen zu kämpfen hatte. Erst nach einigen Momenten fand er sein Gleichgewicht wieder. “Ich kann die Anforderungen, die ich an mich stelle, nicht mehr erfüllen”, sagte Khedira.

Wenige Stunden nach der VerkÃ?ndigung der RÃ?ckkehr seiner ehemaligen WM-Sieger-Kollegen Thomas Müller und Mats Hummels in die Nationalmannschaft zog Khedira einen Schlussstrich. Der Zeitpunkt war zwar merkwürdig, kam aber nicht unerwartet. Khedira hat einfach auf seinen Körper gehört und die Konsequenzen gezogen. “Es ist unheimlich schwer für mich. 15 Jahre Profifußball haben ihre Spuren hinterlassen. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung ist. Der Schmerz ist sehr, sehr groß, aber am Ende überwiegt die Dankbarkeit”, sagte Khedira.

“Mission KLASSENERHALT, abgeschlossen!”. Mit diesen Worten hatte der Schwabe noch am Wochenende in den sozialen Netzwerken den Ligaverbleib mit den Berlinern gefeiert. Seine eigene Mission in der Hauptstadt ist bereits nach vier Monaten beendet. Zuletzt machte die Wade immer wieder Probleme. Wie vor dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien, als er kurz vor Anpfiff passen musste. Der Triumph im Maracana war dennoch der Höhepunkt einer großen Karriere, zu der auch Titelgewinne mit dem VfB Stuttgart, Real Madrid und Juventus Turin gehören.

Überhaupt das Turnier in Brasilien erreicht zu haben, war ein großer Kraftakt. Sieben Monate zuvor schien ein Kreuzbandriss einen WM-Start auszuschließen. Doch der Mittelfeldstratege kämpfte sich zurück. 2010 war sein Fußball-Stern bei der WM in Südafrika international aufgegangen, als Ersatz für den verletzten… Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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