Jung ist auf dem Weg zu seinem zweiten Vielseitigkeitstitel.

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Jung ist auf dem Weg zu seinem zweiten Vielseitigkeitstitel.

In Luhmühlen führt Michael Jung bei der DM vor Julia Krajewski. Am Sonntag wird die deutsche Mannschaft von Bundestrainer Hans Melzer für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert.

Jung ist auf dem Weg zu seinem zweiten Vielseitigkeitstitel.

Vielseitigkeitsreiter Michael Jung ist jetzt in Hochform, die deutsche Meisterschaft und die Olympischen Spiele sind in Sichtweite.

Der 38-Jährige aus Horb ist bei den nationalen Titelkämpfen in Luhmühlen am Start. Nach Dressur und Gelände liegt der dreimalige Olympiasieger mit Chipmunk mit 21,4 Minuspunkten auf Platz eins. Jung beschreibt seinen 13-jährigen Hannoveraner Wallach als “so eine Maschine”.

Unbesiegbar im Angesicht der Widrigkeiten

Über den 3,8 Kilometer langen Parcours mit seinen 23 Hindernissen blieben Jung und Chipmunk ebenso fehlerfrei wie Julia Krajewski (Warendorf) mit Amande de B’Néville (23,9) und Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant du Matz (27,1). Das letzte Springen am Sonntag wird den Sieger ermitteln. Nach einem Sturz mit ihrem Nachwuchspferd Cascamara bei einem Turnier in Polen Ende Mai musste Titelverteidigerin Ingrid Klimke (Münster) verletzungsbedingt ausscheiden.

Bundestrainer Hans Melzer wird nach dem Championat die Pferde und Reiter benennen, die am 10. Juli in die Vorbereitungsquarantäne für Tokio gehen. Danach werden drei deutsche Paare in Japan antreten. Ein Ersatzpaar wird ebenfalls zur Verfügung stehen. Am Samstag sah der Bundestrainer seine Hoffnungsträger in der sommerlichen Hitze der Westergellerser Heide “um Olympia kämpfen”. Melzer plant, in Tokio mit drei Reitern zu starten, “die alle auch für Einzelmedaillen in Frage kommen.”

In Luhmühlen gibt es keine Zuschauer.

Bei der DM waren im zweiten Jahr in Folge keine Zuschauer zugelassen. Michael Jung, der den Langlauf “extrem ruhig” fand, fügte hinzu: “Man hat sich schon daran gewöhnt, aber es ist unheimlich schade; vor allem in Luhmühlen.” “Wir sind aber guter Hoffnung, dass sich die Lage bald wieder normalisiert.” Christoph Wahler, Mitglied der Nationalmannschaft, bestätigte das ungewohnte Gefühl: “Man hört nur noch die Frösche im Wasserhindernis quaken”, bemerkte der Reiter aus Bad Bevens.

Die Corona-Epidemie hingegen sorgte für denkwürdige Momente bei den aktiven Motorradfahrern. Mollie Summerland aus Großbritannien, die mit Charly van ter Heiden das internationale Fünf-Sterne-Turnier nach dem Cross-Country anführt, musste ohne Pfleger anreisen. “Ich habe mein Pferd selbst für den Cross-Country vorbereitet”, erklärte die 23-Jährige. Sie wurde während des Prozesses gefilmt…. Das ist ein kurzer Abriss. Lesen Sie weiter in einer anderen News.

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