Jogi Löws selbstgemachtes Luxus-Dilemma im Mittelfeld für die EM 2021

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Jogi Löws selbstgemachtes Luxus-Dilemma im Mittelfeld für die EM 2021

Im Mittelfeld hat der Bundestrainer die Qual der Wahl. Dass unklar ist, welche Strategie im Spiel zum Einsatz kommen wird, rückt in weite Ferne.

Im Mittelfeld hat sich Jogi Löw sein eigenes Luxusproblem geschaffen.

Wenn ein Trainer die Möglichkeit hat, aus einem Pool von scheinbar gleichwertigen Spielern auszuwählen, spricht man gerne von Luxusproblemen. Joachim Löw hat demzufolge zwei Luxusprobleme. Der Bundestrainer hat mit Kai Havertz, Timo Werner, Leroy Sané, Thomas Müller und Serge Gnabry fünf Spieler zur Verfügung, die höchsten internationalen Ansprüchen genügen.

Doch egal für welches System sich Löw entscheidet, mehr als vier Angreifer wird er nicht aufstellen können, und das auch nur, wenn er sich für das unter ihm in Ungnade gefallene 4-2-3-1-System entscheidet. Das mittlere Mittelfeld ist ebenso schwierig zusammenzustellen.

Einer der beiden Stammplätze könnte von vier Spielern beansprucht werden.

Aus nachvollziehbaren Gründen können Toni Kroos, Ilkay Gündogan, Joshua Kimmich und Leon Goretzka alle einen Stammplatz beanspruchen. Außerdem ist Florian Neuhaus ein Spieler, der in der Lage ist, in den gegnerischen Reihen für Unruhe zu sorgen. Auch das ist ein Luxusproblem.

Allerdings ist es eines, das Löw allein zu verantworten hat. Die genannten Spieler, so talentiert sie auch sind, bringen jeweils unterschiedliche Qualitäten mit. So wenig sich Kai Havertz und Thomas Müller in der Ballbehandlung ähneln, so sehr ähneln sich Kimmich und Kroos in der Herangehensweise an ein Eins-gegen-Eins-Spiel.

Toni Kroos und Ilkay Gündogan sind zwei von vier Ausnahmetalenten im zentralen DFB-Mittelfeld.

Foto:… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere News weiter.

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