Hummels muss sich für die Nationalmannschaft quälen – gutes Ende als Antrieb

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Hummels muss sich für die Nationalmannschaft quälen – gutes Ende als Antrieb

Der Rückkehrer ist von mehreren Zielen motiviert: Er will mit Deutschland eine weitere WM gewinnen und einen freudigen Abschluss mit Bundestrainer Löw haben. Dafür muss sich Mats Hummels quälen, seine Patellasehne schmerzt.

Hummels muss kämpfen – das Happy End dient als Inspiration.

Mats Hummels krampft den Kiefer zusammen. Und sein persönliches Jubiläum gegen Ungarn soll genau das sein: ein Boxenstopp.

Am Tag vor der EM-Gruppenphase in München war ein bescheidener Tape-Verband am linken Knie der einzige Hinweis darauf, dass der Nationalmannschafts-Rückkehrer sein fünftes großes Turnier mit einem Handicap bestreitet. Schon vor Beginn der Europameisterschaft hatte der Routinier verraten, dass ihn sein Knie seit Monaten plagt, “mal mehr und mal weniger.”

Die Patellasehne schmerzt.

Dass Hummels beim 4:2-Sieg seiner Mannschaft gegen Portugal nach 62 Minuten wegen Schmerzen durch eine Patellasehnenreizung das Feld verlassen musste, scheint ihn in der Vorbereitung auf sein 75. Länderspiel nicht sonderlich zu stören. Im EM-Basislager in Herzogenaurach jonglierte er mit Serge Gnabry mit dem Ball. “Bei dem Turnier geht es darum, Widerstände zu überwinden, nicht nachzugeben und nicht passiv zu sein”, sagt er.

Es gehört zu den besonderen Qualitäten dieser Europameisterschaft, dass dies so schnell gilt, vor allem für ihn persönlich. Auch die von vielen als “Rückschritt” kritisierte Entscheidung des Bundestrainers, Hummels und seinen Kumpel Thomas Müller nach zweieinhalbjähriger Verbannung wieder ins DFB-Team einzuladen, gehörte in die Kategorie Unvorhergesehenes. Dass der Rückkehrer bei seinem Pflichtspiel-Comeback gegen Frankreich (0:1) dann auch noch ins eigene Tor traf und damit den EM-Start entschied, sorgte für zusätzliche Aufregung.

Hummels hat seine Knieschmerzen und den Schock über das Eigentor hinter sich gelassen. Der 32-Jährige stabilisiert erwartungsgemäß das Defensivgefüge der Nationalmannschaft, ohne sofort alle Defizite ausmerzen zu können. Aber er ist gefasst und hat seine ersten Ziele erreicht: sich “in die bestmögliche Form zu bringen”, “sich sportlich und als Typ voll einzubringen” und “das Kommando zu übernehmen.” Während der gesamten Veranstaltung war kein einziger Ton zu hören. Die gesamte Hierarchie des Teams wurde nicht auf den Kopf gestellt, wie er erklärte. “Hierarchien” seien ohnehin “eher ein Thema von außen”, so Hummels.

“Ich will die Meisterschaft gewinnen.”

Ob die höheren Ziele von… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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