HBL: Wahnsinn: Der THW Kiel hat plötzlich die besseren Karten.

0

HBL: Wahnsinn: Der THW Kiel hat plötzlich die besseren Karten.

Nach der Niederlage gegen die Füchse Berlin musste Flensburg die Tabellenspitze in der Bundesliga abgeben. Die Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft schwinden. Kiel geht mit einem Punkt Vorsprung auf den Nordrivalen in das Saisonfinale.

Überraschenderweise besitzt der THW Kiel nun die besseren Karten.

Der Handball-Rausch geht weiter: Die SG Flensburg-Handewitt hat nach einer überraschenden 29:33-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin die Führung im Titelrennen der Bundesliga verloren.

Titelverteidiger THW Kiel ist mit einem 31:23-Sieg gegen Frisch Auf Göppingen dem Ziel einen Schritt näher gekommen und geht mit einem Punkt Vorsprung in die letzten drei Spiele einer immens interessanten Saison.

Domagoj Duvnjak, Kiels kroatischer Kapitän, hatte nicht das Gefühl, dass eine Vorentscheidung im Titelkampf gefallen ist: “Ich weiß, ich bin ein Trottel. Aber für uns hat sich nichts geändert”, sagte der 33-Jährige der Online-Ausgabe der “Kieler Nachrichten”: “Wir wollen bis zum Ende der Saison alle Spiele gewinnen und uns nur auf uns selbst konzentrieren. Nur so können wir nach oben kommen.” Nach der 33:34-Niederlage gegen den SC Magdeburg weiß Duvnjak, wovon er spricht, denn der THW war praktisch abgeschrieben.

An der Tabellenspitze gibt es einen Wechsel.

SG-Spielmacher Jim Gottfridsson sieht das anders: “Das ist, als ob man die Meisterschale wegwirft”, sagte der Schwede bei Sky über seinen Fehlpass vor dem 28:31, der letztlich den schweren Rückschlag gegen die Berliner einläutete: “Das tut unheimlich weh. Das nehme ich auf meine Kappe. Trotzdem muss ich morgen irgendwie wieder aufstehen.” Es war die erste Niederlage nach 55 Liga-Heimspielen. Das letzte Mal, dass die SG zuvor zu Hause verloren hatte, war am 10. Dezember 2017 – gegen den THW Kiel.

“Es ist bitter, dass es jetzt passiert, so kurz vor dem Ziel”, klagte SG-Trainer Maik Machulla. Doch der 44-Jährige versuchte, optimistisch zu sein: “Wir werden die letzten drei Spiele professionell angehen und dann sehen wir, was am Ende dabei herauskommt.” Mimik und Körpersprache zeigten jedoch, dass auch der Glaube des Trainers an einen dritten Titel in vier Jahren arg geschwunden ist.

Alle Beteiligten freuten sich über die Zuschauer in den Arenen. 1561 waren es in Kiel, sogar 2300 in Flensburg. “Das war ein tolles Gefühl”, sagte Machulla. “Das hat unseren müden Beinen ein bisschen mehr Leichtigkeit gegeben”, fand Kiels Duvnjak.

Als Restprogramm warten noch die Spiele in Flensburg…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

Share.

Leave A Reply