Hartwig, Dfb-Botschafter: Schwarzer Dfb-Chef wird ein “Statement” sein

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Hartwig, Dfb-Botschafter: Schwarzer Dfb-Chef wird ein “Statement” sein

DFB-Botschafter Jimmy Hartwig kann sich einen schwarzen Mann als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes gut vorstellen.

Hartwig: Ein schwarzer DFB-Chef wird ein “Statement” sein, sagt er.

In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärte der 66-jährige Ex-Nationalspieler: “Ich bin in den Landesverbänden unterwegs, ich kenne den Fußball und die Formalien.” “Einen dunkelhäutigen Fußballer, Jimmy Hartwig, für das Amt des DFB-Präsidenten vorzuschlagen, der alle Höhen und Tiefen beim DFB mitgemacht hat und seit acht Jahren gegen Rassismus kämpft, das wäre schon ein Statement.”

Es sei zwar “nicht im Scherz gemeint”, aber er bekomme viel Aufmerksamkeit, gerade als DFB-Botschafter für Fairplay. “Ich habe Leute in den Landesverbänden, die mir auf die Schulter klopfen und mir sagen, dass ich einen tollen Job im Fußballverband mache. Das macht mich glücklich und gibt mir Hoffnung für die Zukunft”, sagte Hartwig.

Der Rücktritt von Fritz Keller als DFB-Präsident hat ihn emotional sehr berührt. “Als der Mann gehen musste, habe ich Tränen vergossen”, sagte er. “Er hat einen Fehler gemacht, darüber brauchen wir nicht zu reden.” Es ist inakzeptabel, eine solche Aussage zu machen.” Er sagte, dass die Öffentlichkeit über die Umstände des Vorfalls informiert werden müsse. “Ich bin in meinem Leben schon durch die Hölle gegangen. Hartwig, der unter anderem für den 1. FC Köln, den Hamburger SV und 1860 München gespielt hat, sagte: “Ich weiß, wo die Fallen sind.” Keller hatte mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus seinem April-Fauxpas gezogen, in dem er Vizepräsident Rainer Koch mit dem Nazi-Richter Roland Freisler verglichen hatte.

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Kurzporträt auf dfb.de

Das Profil von Jimmy Hartwig auf dfb.de

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