Harting kämpft um einen Platz bei den Olympischen Spielen, während Mihambo einen Platz im Sieben-Meter-Lauf anstrebt.

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Harting kämpft um einen Platz bei den Olympischen Spielen, während Mihambo einen Platz im Sieben-Meter-Lauf anstrebt.

2012 gewann Robert Harting den olympischen Titel im Diskuswurf, 2016 folgte sein Bruder Christoph. Der eine ist schon lange im Ruhestand, der andere hat seither nichts Bedeutendes mehr gewonnen und muss um sein Tokio-Ticket bangen.

Harting kämpft um einen Platz bei den Olympischen Spielen, während Mihambo den Sieben-Meter-Lauf anstrebt.

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo und Diskus-Olympiasieger Christoph Harting stehen am letzten Tag der deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig im Fokus. Die Highlights der Braunschweiger Wettkämpfe sind:

Weitsprung der Männer: Der Prothesenweitspringer Markus Rehm tritt außerhalb der Wertung an und ist motiviert, bei den Olympischen Spielen in Tokio zu starten. Der dreimalige Paralympics-Goldmedaillengewinner aus Leverkusen bittet den Deutschen Leichtathletik-Verband um eine Nominierung. Der 32-Jährige hält es für ungerecht und inakzeptabel, dass er durch Restriktionen daran gehindert wird. Bei den Para-Europameisterschaften hatte Rehm mit 8,62 Metern einen neuen Weltrekord aufgestellt. Der DLV steht für den Leichtathletik-Weltverband, der behinderte Athleten bei seinen Meisterschaften nicht mehr starten lässt. Oliver Koletzko (Wiesbaden/7,90) ist der diesjährige Nichtbehinderten-Meister.

Wird Malaika Mihambo im Weitsprung der Frauen ihren ersten Sieben-Meter-Sprung der Olympiasaison schaffen? Die Weltmeisterin von der LG Kurpfalz hat noch Anlaufschwierigkeiten und ist bisher nur bis 6,68 Meter gekommen. Es wäre ihr vierter nationaler Freiluft-Sieg in Folge.

Diskus der Männer: Für Christoph Harting, den Überraschungs-Olympiasieger von Rio 2016, geht es nur noch um das Ticket für die Sommerspiele in Tokio. Der 31-jährige Berliner hat die Olympia-Norm von 66 Metern noch nicht erfüllt und trifft auf nationaler Ebene auf starke Konkurrenz. Daniel Jasinski, der vor den Titelkämpfen auf Rang eins liegt, kam auf eine Weite von 67,47 Meter. Die Wattenscheiderin hat noch nie eine deutsche Meisterschaft gewonnen, wurde aber bei den Olympischen Spielen 2016 Dritte.

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